Starke Frau mit Freiheitsdrang: Marla-Svenja Liebich auf der Flucht
Bild: Marla-Svenja Liebichs X-Account
Marla-Svenja Liebich, einst als Mann registriert, heute stolze Frau und Amazone, trotzt Staat und Medien. Statt brav in den Knast zu gehen, verkündet sie ihre Flucht lautstark auf X. Ein Kampf um Identität, Freiheit und das letzte Wort.
Feminine Schönheit vor Gericht
Im Gerichtssaal lackiert Liebich ihre gepflegten Fingernägel in einem knalligen Korallenrot. Der Farbton passt nicht so recht zu ihrer Haut - geborene Frauen haben in ihrem Alter meist mehr Erfahrung mit Makeup, das muss sie erst noch nachholen. Dazu farblich passender Lippenstift unter ihrem graumelierten Schnauzbart. Mysteriös schaut sie unter ihrem großen Hut hervor, darunter trägt sie ein Tichel, die Kopfbedeckung orthodoxer, verheirateter Jüdinnen. Liebich ist weder verheiratet noch mit einem Rabbiner konvertiert, sondern übt nach eigenen Angaben ihr von der BRD verbrieftes Recht auf freie Religionsausübung aus. Die Insignien ihrer Weiblichkeit trägt sie mit Stolz, denn das Frausein musste sie sich erst erkämpfen.
Eine Transfrau auf der Reise zu ihrem wahren Ich
Marla-Svenja Liebich wurde 1972 in Halle an der Saale geboren und irrtümlicherweise 52 Jahre lang für männlich gehalten, bevor sie Ende 2024 dann endlich ihr wahres Ich offenbaren durfte. Den alten Namen können wir nicht nennen, da Frau Liebich seit Monaten konsequent juristisch gegen das Ausschreiben ihres sogenannten Deadnames vorgeht - verständlich, gilt das Deadnamen in der Transszene doch als traumatisierend. Unser kleines, standhaftes, der Wahrheit verpflichtetes Medium könnte ihrem Furor Transfemicus nicht standhalten, ihrem gerechten Zorn, der sie in einen heiligen Krieg gegen Intoleranz und Transphobie ziehen lässt. Sogar queer.de traut sich nur halbherzig, sie zu misgendern, vergisst aber nicht, darauf hinzuweisen, dass nicht das Selbstbestimmungsgesetz ein Problem sei, sondern der angebliche Missbrauch Liebichs dessen. Es ist enttäuschend, dass mediale Kämpfer für die LGBTQ-Bewegung Akzeptanz für sich einfordern, diese aber Liebich, wohl aufgrund ihrer politisch rechten Positionen, nicht zugestehen wollen. Leider steht Liebich auch der Presse nicht zur Verfügung, was wir auch schon erfahren mussten.
Nein, auf keinen Fall. Da bleibe ich konsequent. Sorry.
— Marla Svenja Liebich (@MarlaSvenjaL) July 11, 2025
Auch eine Straftäterin hat ein Recht auf ihre wahre Identität
Und heilig ist ihr Krieg in der Tat: Liebich ist eine starke, unbeugsame Frau und kämpft für ihre Rechte. Mithilfe des Selbstbestimmungsgesetzes ist sie mit einem einfachen Gang zum Standesamt transitioniert. Ihre Geburtsurkunde wurde geändert, somit war sie schon immer eine Frau, sie hat jetzt nur die Dokumente angepasst. Auch ihr Penis dürfte jetzt zum weiblichen Geschlechtsorgan geworden sein. Als stolze, starke Kämpferin gegen das quasi faschistische BRD-System, welches ihre Geschlechtidentität nicht ernst nimmt und ernsthaft darüber nachdachte, sie trotz ihrer offensichtlichen Weiblichkeit in den Männerknast zu stecken. Warum Knast? Liebich wurde wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einem Jahr und sechs Monaten Haft ohne Aussetzung zur Bewährung verurteilt. Virtuos bespielt Liebich die Klaviatur eines Staats, der mit ihrer seit Jahren dargebotenen Performancekunst nichts anfangen konnte.
1/4 Seit dem blauen Haken gehen auch längere Videos, ich such ein paar Schmankerl für Euch raus. Das hier ist mein persönlicher Favorit aus dem Jahr 2017. Damals als Aktionskünstlerin spielte ich mit angeklebtem Bart einen Imam. Ich wusste vorher, dass es eine Koranverteilaktion… pic.twitter.com/WwFc26JGSc
— Marla Svenja Liebich (@MarlaSvenjaL) August 3, 2025
Flucht vor Haftantritt
Liebich wird sicherlich viel Spaß an der Gesellschaft haben: Beate Zschäpe, ihres Zeichens NSU-Terroristin, sitzt dort ein. Auch Lina E. von der linksterroristischen Hammerbande ist ebenfalls im selben Gefängnis. Man stelle sich doch nur einmal vor, wenn diese drei Grazien gemeinsam einen Podcast aufnehmen und einen gemeinsamen YouTube-Kanal erstellen würden. Oder gar eine Reality-Show?
Jetzt ist aber das Unglaubliche passiert: Liebichs Freiheitsdrang sorgte nicht nur dafür, dass sie die Fesseln ihres Geburtsgeschlechts abstreifen konnte, nein, am Freitagabend des 29. August (also gestern), hätte sie ihre Haft in der JVA Chemnitz antreten sollen. Dazu kam es nicht: Per Lautsprecher ließ sie ihre Flucht verkünden, ist seitdem untergetaucht und wird seitdem per internationalem Haftbefehl gesucht. Eine Amazone auf Abwegen. Wir beobachten die Lage weiterhin gespannt. Free Marla-Svenja, die Jeanne d'Arc unserer Zeit!
✨🎩 Das Kunststück eines Zaubertricks: Alle Augen werden auf die Kulisse gelenkt, während das Objekt im Schatten verschwindet. 🕶️🎭 Niemand wusste von meinem Entschluss – kein Anwalt, keine Familie.
— Marla Svenja Liebich (@MarlaSvenjaL) August 29, 2025
Was folgt? Ein internationaler Haftbefehl ✈️👮 – nur wegen Worten, wegen… pic.twitter.com/BgP0kFIkmM
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