Drehbuch des Schreckens

Kaputtes Deutschland: Berlin-Anschlag als Brennglas das Wahnsinns

Meinung
Bild (Tatort): Roy Zuo, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am Samstag raste ein "Deutsch-Libanese" mit einem Fahrzeug in Berlin in Menschenmenge, die den "Christopher Street Day" begehen wollte - eine tote Polin, über ein Dutzend Verletzte. Vom islamistischen Motiv über die Reaktionen des polit-medialen Komplexes bis hin zur obligaten Bekundung, dass das auf gar keinen Fall "den Rechten" helfen soll, lässt sich ablesen, wie kaputt dieses Deutschland inzwischen ist.

Islamismus schlug zu - nicht "rechte Gefahr"

Die Szenerie, der Ablauf und die Nachbehandlung wirken so klischeehaft, dass man es in Hollywood als Drehbuchautor zurückgepfeffert kriegt. Mit großer Vorfreude biederten sich die Altparteien vorab dem "Christopher Street Day" an, um möglichst inklusiv zu wirken. Man wollte ein Fest der Buntheit feiern und dabei auch noch irgendwie gleich vor den bösen Rechten warnen, die angeblich etwas gegen alternative Lebensentwürfe hätten - dass die AfD-Co-Chefin selbst in einer lesbischen Beziehung lebt, allerdings nichts von der üblichen woken Tugendhuberei à la CSD hält, soll das Narrativ da nicht stören.

Als der Tag kam, stellte sich heraus: Nicht die herbei fabulierte "Gefahr von rechts" schlug zu, sondern die eigentliche "Mutter der Probleme", die Folgen der ungezügelten Migration. Ein Islamist ließ sich von Hundertschaften der Polizei ebensowenig wie von berüchtigten Pollern à la "Merkel-Lego" abhalten und fuhr quer durch einen Park in eine Menschenmenge. Also laut Mainstream-Medien natürlich nicht der mutmaßliche IS-Sympathisant Abdul Ballout, sondern "ein Auto". Außer, dass man halt das Motiv eine Weile im Dunkeln ließ, was manchen Journalisten schon verfrüht das rechtsradikale Gefahrennarrativ auffahren ließ Doch dann war's fix: Töten für Allah, nicht für Wotan, war's.

Attentäter ist "passdeutscher" Libanese

Praktisch gleichzeitig wird die Herkunft des Attentäters offenbar: Er hat libanesische Wurzeln, wurde allerdings bereits in Deutschland geboren und besitzt den deutschen Pass - Schachmatt, ihr Nazis! In der Vergangenheit reiste er bereits ins Ursprungsland seiner Eltern zurück, selbst dort wollte man ihn mit seinen terroraffinen Ansichten aber nicht. Und so holte der deutsche Staat ihn auf Steuerzahlers Rappen zurück ins Land, obwohl er bereits einen Anschlag geplant hatte. Er saß nur kurz im Gefängnis, wurde erst im Mai aus dem Jugendarrest entlassen - und nun folgte der Anschlag. Der bundesrepublikanische Deradikalisierungskurs aus dem Reagenzglas fruchtete offenbar nicht. 

Schon das zeigt offensichtliche Schiefstände auf: Man lässt Menschen aus aller Herren Länder ohne Überprüfung ins Land, wirft ihnen und ihren Nachkommen ohne jeden Integrationsnachweis den deutschen Pass hinterher. Letztere radikalisieren sich dann - und das Beste, was Deutschland auf Lager hat, sind irgendwelche "Wertekurse". Und wer solche Gestalten nicht als seine Volksgenossen sieht oder sie gar aus dem Lande werfen will, ist ein böser "Rechtsextremist", der von der "Deportation deutscher Staatsbürger" träumt - und Millionen setzen dann vom polit-medialen Komplex aufgescheucht mit albernen Schildern ein "Zeichen gegen Hass". 

Alles "haram": Optimales Anschlagsziel

Irgendwann stellt sich dann aber doch heraus, dass sich die Schützlinge der Linken - nach der Emanzipation der Arbeiter und Frauen ein ziemlich heterogener Haufen von "Ersatz-Entrechteten" - oft untereinander nicht vertragen. Denn Homosexualität gilt selbst bei moderaten Moslems als Sünde, auch schon ganz ohne entblößte Gemächter und Gesäße oder erwachsene Männern, die in Fetisch-Hundekostümen devot bellen. Dazu kommt noch: Die "Pride Paraden" sind längst nicht mehr ein Schaulaufen aller möglichen Obskuranten, die ihre sexuelle Orientierung wie eine Monstranz vor sich hertragen, sondern der CSD ist auch ein Mainstream-"Happening", das die Massen anzieht.

Für viele also einfach eine Ausrede, sich ordentlich zu besaufen - mit etwas seichter Unterhaltung und dem Wohlgefühl, auf der "richtigen Seite" zu stehen, untermalt. Und Alkohol, Musik und Menschengruppen mit Personen "allerlei Geschlechts" sind für Islamisten von Welt ebenso "haram". Für Anschlagswillige also so etwas wie Ostern & Weih- ... äh Zucker- & Opferfest zusammen. Der eierlegende Wollmilchhammel, um als "Märtyrer" am Weg zu den 72 Jungfrauen potenziell viele Menschen mit in den Tod zu reißen. Nicht erst seit vereitelten Anschlagplänen auf die "Vienna Pride", sondern schon seit dem Attentat in einer US-Schwulenbar vor 10 Jahren mit 49 Toten hätte man das wissen könnten. 

Kampf für Lebenslüge & wider Opposition

Dass sich im Nachlauf allerlei Absurditäten abspielen, um die linke Lebenslüge des intersektionalen Utopia zumindest in der Fantasie am Leben zu erhalten - geschenkt. Über diese Auswüchse hat meine Kollegin Irina Milaga in ihrem lesenswerten Kommentar bereits ausführlich geschrieben. Da findet man irgendeine Variante, den Islamismus zum "Faschismus" umzudeuten oder ärgert sich darüber, dass der Attentäter kein "weißer Christ" war, und irgendwo ist ja auch die AfD mitschuld, weil ihr der Realitätscheck kurz vor der wichtigen Wahl irgendwie hilft. Hauptsache, man muss nicht reflektieren, ob man sich nicht etwa doch Geister rief, die man nun nicht loswird, aber ständig spuken.

Die Realitätsleugnung geht übrigens so weit, dass eine Linken-Politikerin in der Reaktion auf den islamistischen Anschlag nun ernsthaft ein AfD-Verbot fordert - kein Witz. Aufbauend auf der dünnen These, dass Russland irgendwie hinter solchen Anschlägen stecken könnte, um der deutschen Opposition zu helfen. Doch das eigentlich groteske ist, dass solche abenteuerliche Hirngespinste nicht nur am linken Rand salonfähig sind, sondern in der Vergangenheit auch im Staatsfunk behauptet wurden, von Geheimdiensten untersucht - und sogar von der aktuellen CDU-Familienministerin insinuiert. Was nicht sein kann, darf nicht sein - und der Rest wird eben passend gemacht. 

Überwachung bei Islamisten zahnlos

Auch Behördenversagen spielt wie immer eine gewaltige Rolle - und das etwa, weil man den Attentäter einen Tag lang im ganzen Bundesgebiet suchte, bevor man im familiären Schrebergarten nachsah und ihn dort erschoss. Sondern, weil man Ballout offenbar durchaus als "Hochrisikoperson" einstufte und ihn laufend überwachte - mit Kameras, durch Anzapfen seiner Chats usw., offenbar alles umsonst, nichts davon verhinderte den Anschlag. Man setzte lieber einen vorbestraften Islamisten auf freien Fuß und lockerte die Maßnahmen, nachdem die Zielperson zwischendurch einmal ein paar Wochen keine Anschlagspläne zu hegen schien. 

Wo man hingegen viel eher "Gefahr im Verzug" zu wähnen scheint: Wenn jemand einen Minister als "Schwachkopf" bezeichnet, ein systemkritisches Medium betreibt, eine Hundematte falsch versteuert oder schlimmstenfalls im greisen Alter eine ungewöhnliche Anzahl von Raviolidosen bunkert. Dann geht alles von Razzien bis zu monate- und jahrelanger U-Haft. Die Realprobe zeigt: Jener Polizei- & Überwachungsstaat, den man uns zur Terror-Bekämpfung als unerlässlich verkauft, dient v.a. als Waffe gegen politisch Unliebsame, während man mittelbar importierte tickende Zeitbomben gewähren lässt. Irgendwas mit Menschenwürde halt. 

Alles kaputt außer "Wahrheitssystemen"

Das einstige Land der Dichter & Denker, das vor rund 100 Jahren sogar noch der kommunistische Vorkämpfer Ernst Thälmann als "ritterliche, stolze und harte Nation" bezeichnete, gleicht inzwischen einem proto-autoritären "Failed State", in dem alles kaputt ist und verdreht wird, außer den heiligen "Wahrheitssystemen". Die Staatsmacht ist entweder nicht fähig oder nicht willig, den Souverän vor Unheil zu beschützen. Jedes Plädoyer, die Wurzeln des Problems am Schopf zu packen, statt nur in Sonntagsreden auszuführen, wird als vermeintlich "demokratiefeindlich" niedergebrüllt. Herr im eigenen Haus ist in diesem Deutschland eh schon lange keiner mehr. 

Zurück bleibt am Ende bestenfalls noch das Wissen, dass nicht Merkel ungeachtet ihrer unseligen Grenzöffnung der Beginn des Alptraums ungezügelter Massenmigration nach Deutschland samt aller Schadfolgen war, sondern ein guter Teil des Schadens schon mit der Öffnung der Staatsbürgerschaft für "jeden Dahergelaufenen" angerichtet war. Besser macht's das natürlich ebensowenig wie der Treppenwitz, dass der marode Zustand der deutschen Infastruktur zwischen Bahn & Brücken bestenfalls noch die Mobilität passdeutscher Islamisten genug einschränkt, um nicht täglich, sondern "nur" wöchentlich den nächsten "Einzelfall" betrauern zu müssen. 

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