Verhinderbare Hitze-Tote

Hitzewelle: Nicht Sonne, sondern Versagen der Politik fordert Opfer

Meinung
Symbolbild: KI-generiert (ChatGPT)

Während Deutschland unter einer weiteren Hitzewelle ächzt, mit Temperaturen bis zu 42 Grad und jedenfalls über 35 Grad in weiten Teilen des Landes, schlägt die politisch-mediale Klasse wieder den altbekannten Alarmton vor dem Klimawandel an. Dabei zeigt ein nüchterner Blick: Nicht die Sommerhitze ist das Problem, sondern jahrelanges politisches Versagen bei Vorbereitung und Anpassung. Die Schäden werden nun für die Durchsetzung einer radikalen Klimaideologie instrumentalisiert.

Hitze offenbart politisches Versagen

Hitzewellen sind kein neues Phänomen. Auch in den 1970er- und 1990er-Jahren gab es extreme Temperaturen. Dennoch sterben in diesen Tagen vor allem ältere Menschen und vulnerable Gruppen. Warum? Zum einen, weil die Gesellschaft extrem überaltert ist – Der Status berichtete und weil die Infrastruktur nicht auf solche Bedingungen ausgelegt wurde. Viele Krankenhäuser und Pflegeheime verfügen nicht mal über Klimaanlagen. Als Ergebnis der chaotischen Energiewende werden Klimaanlagen zudem kaum bezahlbar.

Statt in robuste Anpassungsmaßnahmen zu investieren – wie gezielte Stadtbegrünung mit hitzeresistenten Bäumen, weiße Dächer, bessere Isolierung öffentlicher Gebäude oder ein funktionierendes Hitzeschutz-Konzept für Risikogruppen –, haben Bund und Länder Milliarden in ideologische Projekte gepumpt. Eine verantwortungsvolle Politik muss sich auf Anpassung konzentrieren, nicht auf die utopische „Rettung des Weltklimas“ durch deutsche Selbstzerstörung.

Sie wollen Klimapanik statt Klimaanlagen

Nun wird die Hitzewelle politisch missbraucht. Vor allem linke Politiker nutzen jeden Hitzetoten, um weitere Verbote, Steuern und Einschränkungen zu rechtfertigen: Tempolimit, Heizungsverbote, Fleischsteuer. Die Medien spielen mit und blenden aus, dass gerade die Klimapolitik die Resilienz unseres Landes geschwächt hat. Statt Geld für reale Schutzmaßnahmen auszugeben, fließen Milliarden teilweise in symbolische Klimaprojekte ins Ausland.

Gleichzeitig ignoriert man, dass Länder wie Frankreich oder die USA mit deutlich pragmatischerer Energiepolitik besser durch Hitzewellen kommen. In den USA verfügen rund 88% der Haushalte über Klimaanlagen, auch in Japan oder in Spanien gehören sie längst zum Standard. In Deutschland hingegen liegt diese Zahl bei unter 20%. Auch, weil sich Interessenten mit teils bürokratischen & denkmalschutzrechtlichen Hürden herumschlagen müssen. Für Mieter sind die Hürden für einen Einbau ohnehin oft unüberwindbar.

Zwischen Bürokratie & statistischen Tricks

Es ist Zeit für einen Politikwechsel. Der Fokus muss primär auf Maßnahmen zum Schutz der eigenen Bevölkerung liegen. Dies kann allein schon durch günstige Energie und Bürokratieabbau erreicht werden. Oberste Priorität der Politik sollte es sein, besonders öffentliche Einrichtungen und Altersheime mit Klimaanlagen auszurüsten. Aber kaum kommt das Thema auf, schlagen etwa die Grünen vor, eine Förderung dafür an die Platzierung von Solarzellen am Dach zu koppeln. Also noch mehr Auflagen & Bürokratie.

Eines wird dabei klar: Der Grund, wieso es in Deutschland offenbar mehr Hitzetote als in anderen westlichen Ländern gibt, liegt nicht am vielzitierten Klimawandel. Sondern daran, dass die Politik trotz besseren Wissens nichts Sinnvolles im Sinne der Bürger unternimmt. Und an statistischen Tricks: Deren Zahl wird nur geschätzt, womit unklar ist, wie viele tatsächlich ursächlich an Hitze verstarben. Zudem lässt sich die eigentlich höhere Zahl an Kältetoten pro Jahr medial nicht so gut ausschlachten. 

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