Offensive gegen angebliche 'Fake News'

Wirkt wie Gehirnwäsche: ORF & Co. wollen Propaganda in Schulen tragen

Medien
Symbolbilder: Freepik (3); Komposition: Der Status.

Angeblich zur Stärkung der "Medienkompetenz" starten u.a. der ORF, der Bilderberger-"Standard" und andere Mainstream-Medien eine Propaganda-Offensive in Schulen. Mithilfe einschlägiger NGOs will man Jugendliche in Workshops im Erkennen angeblicher "Falschnachrichten und Desinformation" schulen. Zumindest offiziell: Denn etwa die FPÖ befürchtet, dass auf diese Weise vielmehr junge Menschen beeinflusst werden sollen, sodass sie die Narrative der Eliten & des Systems nicht mehr hinterfragen.

Schul-Propaganda für "Medienkompetenz"?

Die letzten Jahre brachten den Aufschwung alternativer Medien mit sich - und das ist eine direkte Folge der einseitigen und lückenhaften Berichterstattung der Systempresse. Man kann Menschen keinen Bären mehr aufbinden: Negativfolgen der vom Mainstream bejubelten Massenmigration beschäftigen unsere Heimat täglich. Während Corona behielten die angeblichen "Schwurbler" allzuoft recht - anders als dieregierungstreue Berichterstattung der "etablierten Qualitätsmedien". Die Folge für den Mainstream: Sinkende Auflagen und nötig werdende Kündigungswellen, während die kritische Konkurrenz auch ohne Waffengleichheit immer bedeutsamer wird.

Dieser Trend gefällt dem polit-medialen Komplex naturgemäß nicht - und so versucht man alles, um sich an die eigene Deutungshoheit zu klammern. Notfalls eben auch, indem man Schüler beeinflusst, um ihr kritisches Hinterfragen der öffentlichen Narrative zumindest um einige Jahre zu verschieben. Deshalb starten "Standard", der ORF und Ö3 nun die Initiative "Zukunft Medienkompetenz - Fakten brauchen Verbündete". Unterstützt wird die Aktion u.a. vom Bildungsministerium und der A1 Telekom Austria. Ins Boot geholt hat man sich dafür zwei illustre NGOs: Den sogenannten "Lie Detectors" und den "Digitalen Kompass".

Milliardär finanziert Gesinnungswächter

Besieht man diese im Detail, merkt man sofort woher der Wind weht: "Lie Detectors" erhält die Grundfinanzierung der "Wyss Foundation", die im Umfeld der US-Demokraten operiert. Deren Gründer, der linksliberale Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss, lässt sich seit Jahren für seine Spenden an einschlägige Initiativen links der Mitte, im Klima-Komplex und im Sinne der transformativen Eliten-Agenda als "Philanthrop" feiern. Vor 10 Jahren sorgte er am WEF-Gipfel mit einem absurden Armuts-Cosplay für Stirnrunzeln. Darüber hinaus fließen EU-Gelder an die "Lie Detectors", deren Agenda bereits ein kurzer Blick auf deren Webseite entlarvt.

Vor vier Jahren, zum Höhepunkt der Corona-Zeit, bewarb man etwa die Notwendigkeit, Schüler über "Verschwörungstheorien" zu unterrichten und behauptete, dass man 30% der addressierten Jugendlichen zum Umdenken bewogen habe. In seinen eigenen Pressemitteilungen erklärte man offen, dass man den "vielen Mythen über die Corona-Pandemie, die im Netz verbreitet werden" den Kampf angesagt habe. Dabei rief man gemeinsam mit Journalisten auf, dass die EU derartige Initiativen unterstützen soll, um Schüler "mitten in der Bedrohung der Demokratie vor Desinformation im Netz zu warnen."

"Faktenchecker" mit üblicher Schlagseite

Auch beim "Digitalen Kompass", dessen Homepage u.a. die Logos von Bundeskanzleramt, Bildungsministerium, Wirtschaftsministerium und einer Agentur im Umfeld des "Roten Wien" prangen und dessen Gründer Tim Dombrowski auch bei "Lie Detectors" auftaucht und auf  lohnt sich genaues Hinschauen. Der "Wirkungsbericht" vom Vorjahr thematisiert schon im Vorwort den WEF-"Global Risks Resport" und dessen Warnung vor "Desinformation". Es würden angeblich "Falschinformationen systematisch eingesetzt, um demokratische Prozesse zu beeinflussen", insbesondere weil klassische Medien junge Menschen nicht mehr erreichen würden.

Was man damit meint, zeigte man während Corona, als man "Verschwörungsmythen rund um die 5G-Technik, über Bill Gates und den 'tatsächlichen' Ursprung des Virus" problematisierte. Dabei benannte man Sorgen vor totalen Lockdowns absurderweise ebenfalls als "Falschmeldung". Auf TikTok betreibt man den "Faktenchecker"-Kanal "Bait" - und der spielt die üblichen Stücke. Dazu gesellt sich die übliche, umerziehende Schlagseite: Insekten im Essen seien nahrhaft, der Begriff "Talahon" wäre rassistisch, die Kritik an Klimaklebern kriminalisiere "gewaltlosen Protest" und Männer seien klimaschädlich, weil sie schnelle Autos fahren und mehr Fleisch essen.

FPÖ übt scharfe Kritik an Projekt

Scharfe Kritik an der neuen Propaganda-Initiative übte nun FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker: "Jetzt nehmen die links-medialen ‚Wahrheits- und Sittenwächter‘ am Küniglberg auch noch gezielt Kinder und Schüler ins Visier ihrer systemtreuen Propagandamaschinerie und wollen ihren Kampf um ihre alleinige Deutungshoheit in die Klassenzimmer tragen. Es ist eigentlich unfassbar, dass so eine Aktion des Staatsfunks, der sich noch dazu über eine ‚Zwangssteuer‘ finanziert, in einer entwickelten Demokratie überhaupt möglich ist."

Mittlerweile wisse ohnehin jedes Kind, dass der ORF meine, wenn er Begriffe wie "Fake News", "Desinformation" oder "Propaganda" in den Mund nimmt: "Nämlich nicht ins Weltbild  der Eliten und des Systems passende Meinungen, Kritik und Widerspruch zu den von ihm verbreiteten Narrativen und ein Ausscheren aus den immer enger zugezurrten Meinungskorridoren!“ Auch das einschlägige Profil der Partner-NGOs stößt ihm auf: "Diese Leute sollen in Kooperation mit dem ‚Zwangssteuerfunk‘ in die Klassenzimmer gehen, um Kindern und Jugendlichen zu erklären, welche Nachrichten ‚wahr‘ oder ‚falsch‘ sind? George Orwell lässt grüßen!"

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