Irre Zustände beim Staatsfunk

Staatsfunk gegen Ruhs: Schwarzer Rundfunkrat hetzt gegen weiße 'Neandertaler'

Medien
Screenshot des Instagramaccounts von Hamado Dipama

Die Freude über Julia Ruhs’ Absetzung verrät viel: Hamado Dipama, heute BR-Rundfunkrat, applaudiert – ein Mann, der einst Schutz in Deutschland fand, nun aber linke Diktaturen hofiert und konservative Stimmen im ÖRR als Affront betrachtet.

ÖRR entledigt sich seines konservativen Feigenblatts

Der ÖRR hatte mit Julia Ruhs und ihrem Programm “Klar” auf Vorwürfe reagiert, einen satten Linksdrall zu haben. Sie wurde zum konservativen Feigenblatt, auf das immer verwiesen werden konnte, wenn jemand die linkspropagandistischen Zustände im offensichtlich eher nicht reformierbaren öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisierte. 

Jetzt hat der NDR Ruhs als Moderatorin und Reporterin abgesetzt, nachdem es viel Protest gab. Hochrangige ÖRR-Vertreter waren sich nicht zu schade dazu, sich in Chatgruppen zusammen zu tun, um Ruhs zu mobben. Die einzige offen konservative Journalistin im ÖRR war offenbar ein zu großer Affront für den ÖRR-Mainstream. Sie ist nicht einmal besonders rechts, sondern liberalkonservativ.

Dies freut natürlich viele. Einer Personalie ist jedoch pars pro toto besonders interessant: Hamado Dipama, Mitglied im Rundfunksrat des Bayerischen Rundfunks (BR), freut sich über Ruhs’ Absetzung.

Screenshot: Instagram

Dipama als Verfolgter der alten Diktatur Burkina Fasos

Dipama war in Burkina Faso während der 27 Jahre währenden Diktatur von Blaise Compaoré politisch verfolgt, weil er damals als BWL-Student Teil einer offenbar linksradikalen Studentenbewegung gewesen ist. Einige seiner Mitstreiter wurden ermordet, und auch Dipama hätte dieses Schicksal treffen können. Nun unterstützt seit dem Putsch und der Machtergreifung des neuen Diktators Ibrahim Traoré 2022 dessen Politik und die sozialistische Militärdiktatur, die durch ihn etabliert wurde. Politische Verfolgung gibt es immer noch, nur trifft es diesmal andere als Dipama und seine Genossen.

Dipama wurde auch nicht in Deutschland eingebürgert, ist offiziell auf Einladung der neuen Regierung Burkina Fasos ins Land gereist - der Fluchtgrund dürfte also erloschen sein. Er organisiert darüber hinaus Demonstrationen zur Unterstützung Traorés in Deutschland. Traoré ist auch deshalb populär bei Panafrikanisten, weil er sich als antikolonialer Freiheitskämpfer gibt. Dabei ist leider sein Image besser als seine Erfolgsbilanz: Große Teile Burkina Fasos werden von ISIS und Al-Kaida kontrolliert, das Land selbst ist von westlicher Entwicklungshilfe abhängig. So viel zum Thema Dekolonisierung.

Er sagte auch in einem Interview, dass er sich erst in Burkina Faso versteckte, dann in ein Nachbarland ging, erst dann über Europa nachdachte. Erst kam er nach Frankreich, aber da Frankreich mitverantwortlich sei für viele Probleme in Afrika wäre es ihm absurd vorgekommen, dort Hilfe zu suchen. Also zog er nach München weiter. Er sagte auch, dass seine Ankunft in München einen Kulturschock bedeutet hätte, in seiner Muttersprache gäbe es keinen Ausdruck für Ausländer, wenn man jemanden treffe, der in Not sei, dann müsse man ihn aufnehmen und helfen.

Hilfe fand er nur durch einen anderen Afrikaner, der ihm half, Asyl zu beantragen. Seitdem scheint, bis auf ein Intermezzo als Küchenhilfe, seine Karriere aus dem Kampf gegen Diskriminierung und den angeblich grassierenden deutschen Rassismus sowie Engagement für Migranten und Flüchtlinge zu bestehen. 2013 klagte er erfolglos gegen Münchner Nachtclubs, weil er und andere schwarzen Freunde die Einlasskontrolle der Türsteher nicht bestanden hatten.

Karriere im Antirassismusapparat, Steuergelder von Neandertalern

Er ist aktiv im bayrischen Flüchtlingsrat, Mitglied im Migrationsrat München, organisiert einen panafrikanischen Kongress. Es scheint also der Fall zu sein, dass Dipama keiner wertschöpfenden Arbeit nachgeht. Seine gesamte berufliche Tätigkeit scheint er dem zu widmen, es ihm und seinesgleichen in Deutschland gemütlicher zu machen. Sein Asylantrag wurde erst abgelehnt, dann wurde er 13 Jahre lang geduldet, anschließend bekam er seine Aufenthaltserlaubnis.

Auch interessant: Auf Instagram hat er einen Kollaborationspost mit dem Account “Afrokratie” veröffentlicht. In diesem heißt es wörtlich “Die Menschen, die ihr Paradies mit unseren afrikanischen Ressourcen aufgebaut haben, sagen uns, unser Paradies liege erst im Himmel - Die Neandertaler deren einzige Religion Profit & Kolonialismus heißen, profitieren seit Jahrhunderten von Afrika, und finanzieren ihren Wohlstand mit Blut und Leid der Völker Afrikas seit Jahrhunderten..:” Dipama scheint Weiße also als Neandertaler zu sehen.

Dies dürfte wohl beleidigend gemeint sein. Neuere Erkenntnisse der Anthropologie zeigen jedoch, dass die Neandertaler bereits hoch entwickelt waren, zu einem nicht kleinen Teil zum eurasischen Genpool beigetragen haben und somit auch mitverantwortlich für den zivilisatorischen Erfolg der Europäer sein dürften.

Screenshot: Instagram

Wie auch bei vielen Panafrikanisten und Geschichtsrevisionisten üblich scheint Dipama die Hochkultur Ägyptens, die mit dem subsaharischen Afrika nichts zu tun hatte und in der eine hamito-semitische Sprache gesprochen wurde (also eine, die eher dem Mittleren Osten zugehörig war) für sich zu beanspruchen. Das nennt sich Kemetismus, also ägyptisches Neuheidentum - immerhin werden sowohl das Christentum als auch der Islam als kolonial aufgezwungene Religionen betrachtet.

So wünschte er auf seinem Instagramaccount ein frohes ägyptisches Neujahr 6262. Das bezieht sich auf das Jahr 6262 nach ägyptischer Zeitrechnung, den ältesten Kalender der Welt. Leider scheint Dipama nicht bekannt zu sein, dass das ägyptische Jahr 6262 bereits längst vergangen ist, wir uns also jetzt im Jahr 6266 befinden.


Screenshot: Instagram

Gegen den Neokolonialismus kämpfen, es sich in Deutschland gut gehen lassen

Neokolonialismus ist in der Tat ein Problem in Afrika, Frankreich schröpft auch weiterhin seine ehemaligen Kolonien, nach der Unabhängigkeit wurden vielen Ländern Kredite aufgezwungen, die de facto nicht abbezahlbar sind. Nichtsdestotrotz ist die Dysfunktionalität des Kontinents eben nicht nur Schuld des weißen Mannes. Afrikanische Länder sind seit mehr als einem halben Jahrhundert unabhängig. Andere ehemalige Kolonien wie Singapur haben es innerhalb dieser Zeit geschafft, aufzublühen und wirtschaftlich erfolgreich zu werden.

Dipamas Verfolgungsgeschichte klingt glaubwürdig, für politische Verfolgung existiert das Asylrecht. Aus humanitären Gesichtspunkten ist es also vielleicht verständlich, dass er aufgenommen wurde - auch wenn es eigentlich nicht geltendem Recht entsprechen dürfte, dass er über mehrere sichere Drittstaaten in Deutschland eingereist ist. Es ist aber unverständlich so undankbar gegenüber Deutschland zu sein, dass er nicht mal eine scheinkonservative Stimme im ÖRR erlauben möchte und der Meinung ist, die Geschicke des Landes mitbestimmen zu dürfen. Und das, obwohl er nicht einmal Staatsbürger ist und seit 23 Jahren auf Steuerzahlerkosten durchgefüttert wird. 

Warum findet dieser Mann, der in Deutschland Schutz vor Verfolgung gefunden hat, dass er über Deutschland und seine Medien bestimmen könne? Und wann wird endlich der ÖRR reformiert und dafür gesorgt, dass auch konservative Stimmen gehört werden?

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