Irre: Sektenstellen-Chefin will alternative Medien um Konto bringen
Symbolbild: Pixabay; Schiesser: Ulrike Schiesser, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Komposition: Der Status.
Die Systempresse hat den Bogen überspannt und mit einseitiger & spaltender Berichterstattung die Deutungshoheit verloren. Gleichzeitig sind kritische Alternativmedien im Aufwind, weil wir deren aufdecken und füllen. Deshalb ist die Pressefreiheit in Österreich nun im Visier der "Bundesstelle für Sektenfragen". Nach einem absurden "Monitoring"-Bericht warb die Chefin der Einrichtung nun sinngemäß mit der Effektivität u.a. von "Debanking" gegen kritische Angebote, alles im Kampf gegen angebliche "Desinformation".
Medienwächter tagten zu "Desinformation"
Am vergangenen Donnerstag fand auf Einladung der heimischen Medien-Regulationsbehörde "RTR/KommAustria" ein Medienkompetenz-Gipfel statt. Dabei drehte sich alles ganz um den Kampf gegen sogenannte "Desinformation". Unter diesem Kampfbegriff werden längst auch legitime und fundierte systemkritische Aussagen subsumiert, die dem polit-medialen Komplex nicht in den Kram passt. Dabei ließen vor allem die drei "Deep Dive"-Vorträge mit fragwürdigen aufhorchen. Den Beginn machte der Politologen Alen Velagic der Schulworkshops zu "Desinformation" anhält und Kinder zum Melden von als störend empfundenden Online-Inhalten animiert.
Es folgte sein in der Vergangenheit u.a. für das Bundeskanzleramt tätige Disziplinkollege Markus Schwinghammer mit der Vorstellung seines Projekts "Disinfo Consulting". Das Angebot will (auch politisch einschlägige) NGOs angesichts der Gefahr des Zudrehens des Geldhahns bei Regierungswechseln coachen. Angebliche "Desinformation" gefährde sie aber. Zu seinen Partnern zählen die Adenauer-Stiftung, Caritas, eine "grüne Zukunftsakademie", die WEF-"Global Shapers Community", EU-Projekte und diverse Universitäten. Den dritten "Deep Dive"-Vortrag hielt Sektenstellen-Geschäftsführerin Ulrike Schiesser. Was sie zu sagen hatte, ist eine Gefahr für die Pressefreiheit in Österreich.
Sektenstelle empfiehlt "Debanking"-Orgie
Die im Bundeskanzleramt angesiedelte Sektenstelle - Der Status analysierte die illustren Netzwerke in deren Umfeld ausführlich - war im Vorjahr mit einem absurden "Online Monitoring"-Abschlussbericht vorgeprescht. Der Küchenzuruf des absurden Pamphlets: Freiheits-Demonstranten, FPÖ, MFG, alternative Medien & Co. sind böse "Verschwörungstheoretiker", die sich über "Telegram" vernetzen. Auf über 100 Seiten problematisiert der Bericht alles von der Forderung nach Corona-Aufarbeitung über Kritik an der Massen-Migration, den Welt-Umbau-Plänen der Globalisten oder sogar den Aufruf zu Kinderschutz-Demos.
Selbstverständlich fand sich auch Der Status im Bericht - mit Screenshots unserer Artikel zum WEF-Programm und zum Rauch-Skandalsager, wonach es beim Klima dieselbe "Radikalität" brauche wie bei Corona. Als wäre nicht absurd genug, dass eine staatliche Stelle (!) unliebsame Bürger & Medien an den Pranger stellt, legte Schiesser nach. Als wirksames Mittel gegen alternative Medien und den einstigen Corona-Widerstand sieht man wohl gezielte Konten-Sperren. Alternativ könnte blühen, ohne jeden Verdachtsfall die Steuerfahnder zu schicken. Alles im Namen des "effektiven" Kampfes gegen "Manipulation von Information" und "Akteure & Profiteure von Desinformation".
Schikanen sollen Ressourcen binden
Hier sei zu erwähnen: Anders als so manche Eliten, deren Kritisieren so verpönt ist, versteuern wir und Kollegen die Einnahmen dort, wo wir sie erwirtschaften. Und anders als manch schwarzer Millionär habem wir niemanden im ÖVP-Ministerium, der in unserem Sinne interveniert. Wie tausende andere kleine Betriebe sind wir Normalsterbliche. Ergo: Wir navigieren in den Wässern eines aufgeblähten Fiskus, der bei Fristverzügen keinen Humor kennt und bei Formalfehlern einen halben Urwald an RSb-Briefen fabriziert. Der jeden Sozialpatrioten zum verkappten Libertären werden lässt, wenn er sieht, welche "temporären" Sinnlos-Abgaben nach Jahrzehnten immer noch existieren.
Wir wissen: Bei Kritikern schaut das System stets genau hin, jeder "ehrliche Fehler" kann der letzte sein. 9 Monate U-Haft gegen Ballweg, nach denen 20 Euro an "Steuersünde" übrig blieben, lassen grüßen. Das System weiß das auch, aber wähnt sich am längeren Ast. Denn administrative Schikanen binden immer Ressourcen. Die "Debanking"-Drohung ist dabei die Eskalationsstufe. Hauptziel ist das Erschweren jeder ernsthaften Operation, schließlich sind ja laufend Honorare, Gehälter, Dienste & Abgaben zu bezahlen. Und die Suche nach alternativen Geldinstituten kostet vor allem Zeit, Geld & Nerven. Mit Propaganda ist man gescheitert, nun soll ganz offen Zersetzung durch Zermürbung folgen.
"Prebunking" & Zensur aus Ratlosigkeit
Nicht um zu finden, sondern um zu behindern: Dass diese Kräfte vor allem aus Ratlosigkeit auf totalitäre Maßnahmen setzen wollen, zeigte auch die folgende Podiums-Siskussion auf. Die Teilnehmer waren sich bewusst, dass man die jüngeren Generationen mit frontaler ZiB-Beschallung nicht mehr erreicht. Tendenziöse "Faktenchecker" erreichen kaum Publikum, egal wie gut sie miteinander vernetzt sind. Nun will man per "Prebunking" vermeintliche Desinformation bereits als solche markieren, noch bevor sie Medienkonsumenten erreicht und setzt dafür selbst behäbig auf soziale Medien, ohne zu merken, dass mündige Bürger plumpe Propaganda als plumpe Propaganda entlarven.
Alles in allem schießt man meilenweit am Ziel vorbei und der Bedeutungsverlust der "klassischen" Mainstream-Medien ist unaufhaltsam. Man hält die eigene Blase für "Qualitätsjournalismus" und wundert sich, warum das vermaledeite Volk das nicht kapieren will. Doch die veränderte Medienlandschaft macht Systempresse und RTR-Regulatoren eben gleichermaßen rat- & planlos. Man flüchtet sich in den Glauben, dass man das freie Wort und die Demokratie mit immer mehr Zensur "retten" kann. Wenn's auf nationaler Ebene nicht schnell genug passiert, hofft man halt auf den globalen Rahmen irgendwo zwischen UNO, WHO, WEF, EU & den üblichen Lobbys und Netzwerken.
+++ Folgt uns auf Telegram: t.me/DerStatus & auf Twitter/X: @derStatus_at +++
Dir gefällt unsere Arbeit? Unterstütze uns jetzt mit deiner Spende, damit wir weiterhin berichten können!
Kontoinhaber: JJMB Media GmbH
IBAN: AT03 1500 0043 9102 6418
BIC: OBKLAT2L
Verwendungszweck: Spende