Extremisten wüteten in Erfurt

Antifa-Attacke auf 'Apollo News': Linker Terror gegen Pressefreiheit

Medien
Hintegrund: Montecruz Foto, Flickr, CC BY-SA 2.0; Attacke: Jan Ohmen (Bildzitat/via X); Komposition: Der Status.

Die von zahlreichen Mainstreammedien weitgehend verschwiegenen Angriffe auf Reporter von “Apollo News” am Samstag in Erfurt markierten nur den vorläufigen Höhepunkt einer gezielten Terrorkampagne gegen das junge unabhängige Online-Medium, das seit längerem im Visier linker “Aktivisten” steht. Innerhalb von nur zwei Wochen hat das von Max Mannhart gegründete Portal eine Serie von Vorfällen erlebt, die auf eine gezielte Einschüchterungskampagne linker und linksextremer Gruppen hindeuten.

Artikel aus unserer Kooperation mit JouWatch

Eskalationsspirale gegen "Apollo News"

Apollo“-Chefkommentator Ben Brechtken, der auch als Kolumnist für “Nius“ tätig ist, fasste in einem denkwürdigen Tweet auf X die Chronik der jüngsten Übergriffe zusammen und kritisierte das Schweigen linker Politiker zu diesen unfassbaren Vorfällen, die drängende Fragen zum Zustand der Pressefreiheit und zur generellen gesellschaftlichen Haltung gegenüber politischer Gewalt aufwerfen. Dass sympathisierend-wohlwollende Schweigen sowohl von der Politik als auch Systemmedien zu solchen eklatanten Bedrohungen der grundgesetzlich garantierten Presse- und Meinungsfreiheit sagt dabei mehr einiges dieses Land aus. 

Dauer-Hetzjagd gegen kritische Medien

Der aktuelle Feldzug gegen “Apollo“ begann spätestens mit einer Antifa-Demo in Berlin-Kreuzberg. Nach dem Umzug der Redaktion im April 2026 in die dortige Gneisenaustraße 44/45 hatte die linke Szene Proteste angekündigt und versprochen, das neue Medium aus dem Kiez zu “vertreiben“. Die verzückte “taz” hatte am 17. Juni 2026 detailliert über den neuen Sitz berichtet, die Adresse gedoxxt und eine von der Initiative „Apollo Nö“ organisierte Fahrraddemo unterstützt. Die Zellenmobilisierung, die darauf abzielte, die Nachbarschaft zu "sensibilisieren" und das "umgezogene Problem" zu bekämpfen, erinnert mehr an DDR-Verhältnisse als an eine freie Demokratie. 

Ganz nach dem Motto: Wer nicht mitmarschiert gegen die verhassten kritischen Journalisten, macht sich mit verdächtig. Die Folge: Massive Bedrängung und regelrechte Belagerung der neuen Räumlichkeiten; “Apollo News” selbst berichtete von der Demonstration direkt vor dem Büro, bei der Antifa-Aktivisten die Redakteure einschüchtern und vertreiben wollten.

Zielmarkierung durch “taz“ & Co.

Die Zielmarkierung linker Medien, die Mannharts Portal als „neurechts“ darstellten, das zudem “Rassismus”, “Antifeminismus” und “Kulturkampf” bediene, sorgten in der Szene für eine weitere Radikalisierung. Diese brach sich schließlich am Samstag bei dem brutalen Angriff in Erfurt Bahn: Drei “Apollo“-Reporter wurden dort von etwa einem Dutzend Vermummten hunderte Meter gejagt und am Gothaer Platz schließlich attackiert, während sie als „Nazis“ geschimpft wurden. Ein Reporter wurde zu Boden geworfen und mehrfach gegen den Hinterkopf getreten. Es kam zu Farbattacken und Schlägen ins Gesicht. Die Polizei griff ein und stoppte den Angriff.

Einer der Reporter erlitt eine Platzwunde am Kopf, alle erlitten Prellungen und Abschürfungen. Etliche Videos und Fotos dokumentieren den Vorfall. Auch Reporter der “Jungen Freiheit” wurden in Erfurt angegriffen. Die Organisatoren des Bündnisses „Widersetzen“ (unterstützt von Linkspartei, Grüner Jugend und Jusos) rechtfertigten den Angriff später damit, dass „Faschistinnen mit Presseausweis immer noch Faschistinnen“ seien. In Aufrufen und Berichten wurden “Apollo News”-Mitarbeiter als „Nazikader“ oder Teil der „Neuen Rechten“ diffamiert, um die Gewalt vermeintlich zu legitimieren. 

Laut Staatsfunk: "Fest der Demokratie"

Bei den Mainstream-Medien wurde der Angriff dabei nicht einmal flächendeckend erwähnt - insbesondere beim Staatsfunk. Dort war die Rede von einem "Fest der Demokratie", das "bunt und fröhlich und weitgehend friedlich" vonstatten gegangen sei. Es sei lediglich "vereinzelt" zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, der wahre Skandal sei quasi ohnehin das Datum des Parteitags. 

Eine Ausnahme von der Regel stellte allerdings die "Bild"-Zeitung dar, deren Reporter die brutalen Prügelszenen einfangen konnte und die immerhin von "Hetzjagden" sprach.

Berlin: Antifa-Gefahr durch Linkskoalition?

Brechtken spricht in seinem Tweet von einem „politischen Mob links der Mitte“, der Gewalt im Namen des „Guten“ billigt. Diese beunruhigende Entwicklung fällt mit der bevorstehenden Berliner Abgeordnetenhauswahl im September 2026 zusammen. Umfragen deuten einerseits auf eine Verdoppelung der AfD und einen zweistelligen Einbruch der CDU hin - allerdings auch darauf, dass eine rot-rot-grüne Koalition (SPD, Grüne, Linke) eine Mehrheit erreichen könnte. Aktuell wäre dabei die Linkspartei, deren Abgrenzung vom harten linken Rand ohnehin praktisch nicht stattfindet, die stärkste Fraktion. 

Dabei ist sonnenklar: Sollten die Kräfte, die Gewalt gegen unliebsame Journalisten tolerieren oder rechtfertigen, an die Macht kommen, drohe eine weitere Eskalation, befördert von politischen und medialen Brandstiftern und in die “Tat“ umgesetzt von staatlich finanzierten NGOs und ihren Straßenschlägern – anstelle einer dringend gebotenen einhelligen Verurteilung von Gewalt gegen Pressevertreter ohne Wenn und Aber. Deutschlands Grundrechte sind einmal mehr bedroht – das Land steht am Abgrund der nächsten Barbarei. (TPL/red)

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