Träume von der Machtübernahme

Peinlich: Russische Komiker narren Schah-Sohn im Hitler-Look

Kultur
Screenshot: X

Aktuell geht ein neues Video der russischen Komiker "Vovan & Lexus" viral. Darin legen sie Reza Pahlavi, den Sohn des letzten iranischen Schahs, herein. Selbst das Auftreten mit Hitlerbart weckt bei diesem keine Skepsis. Er hält sie für offizielle deutsche Vertreter und träumt davon, nach dem "Kreuzzug" von Israel & den USA im Iran das "Vakuum zu füllen" und die Macht zu übernehmen...

Schah-Sohn trotz Hitlerbart nicht skeptisch

Michael Ludwig, Angela Merkel, Thomas Bach, Christine Lagarde, Giorgia Meloni: Die Abschussliste prominenter Personen des russischen Komiker-Duo "Vovan & Lexus" ist lang. Ebenso mannigfaltig sind ihre Imitationen, sie reichen von Thunberg über Klitschko und Selenski bis hin vermeintlichen afrikanischen Spitzenpolitikern. Und immer wieder fallen die Personen aus dem polit-medialen Bereich drauf rein. Nun hatten sie offenbar ein neues Ziel: Reza Pahlavi, den Sohn des letzten iranischen Schahs.

Dieser wäre der Wunschkandidat vieler Transatlantiker zur Übernahme des Iran nach einem "Regimewechsel", doch das Prank-Video - offenbar einige Tage vor Kriegsbeginn im Iran aufgenommen - lässt dessen Fähigkeit dazu stark anzweifeln. Die Komiker verkaufen sich als Berater von CDU-Kanzler Friedrich Merz - und weder dem Schah-Sohn noch seinem Berater fällt die Scharade auf, obwohl einer der beiden sich mit Hitlerbart (!) präsentiert. Doch auch der Inhalt der Aussagen ist nicht von schlechten Eltern.

Träumt von Machtergreifung nach "Kreuzzug"

Der vermeintliche "deutsche" Vertreter kündigt darin - eben offenbar vor Beginn des Angriffs - an, dass Deutschland gemeinsam mit Israel und den USA plane, den Iran zu bombardieren. Pahlavi zeigt sich der Vorstellung gegenüber aufgeschlossen: "Es sollten aber nicht nur die Israelis und die Amerikaner mitmachen. Weitere Ländern sollten an diesem Kreuzzug teilnehmen. Ich bin erfreut, dass Deutschland so eine entschlossene Position einnimmt."

Außerdem unterbreiteten die Komiker ihm den angeblichen Plan, ihn nach Sturz des Regimes in Teheran als neuen Regierungschef einzusetzen. Auch hier zögert Pahlavi keine Sekunde. Er plaudert aus dem Nähkästchen, über die Überlegung, mithilfe von Personen aus dem Militärapparat, von paramilitärischen Gruppen und "zivilen Bürokraten" die Mullahs zu stürzen: "Sobald das Regime kollabiert, sind wir bereit, das Vakuum zu füllen."

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