Narrenbaum adé: Fasching wegen Sicherheitskosten kaum bezahlbar
Symbolbild: KI-generiert (Grok)
Wenn Bräuche gestrichen werden, weil Absperrungen teurer sind als die Feier selbst, ist mehr verloren als ein Termin im Kalender. Zwischen Sicherheitsauflagen und Angst bleibt kaum Platz für deutsche Bräuche und Kultur.
Allein in Konstanz: Sicherheitskosten von 20.000 Euro
Es ist nicht das erste Mal, dass in der Bundesrepublik Veranstaltungen abgesagt werden müssen, weil die Kosten für die Sicherheit zu hoch sind. Weihnachtsmärkte traf es in der Vergangenheit, aber auch andere Festivitäten fielen enormen Aufwendungen zum Opfer, die zu erbringen gewesen wären, um Anforderungen von Behörden gerecht zu werden. Denn weiterhin ist das Risiko von terroristischen Angriffen groß.
Eine gewisse Normalität hat sich eingestellt, dass wir unser bisheriges Brauchtum einschränken müssen, weil die westliche Lebensweise unter Beschuss von fanatischen Extremistengruppen und radikalen Einzelkämpfern geraten ist. Eigentlich gehört es zur Tradition, in Konstanz am Bodensee anlässlich der Fasnacht Narrenbäume zu stellen. Doch weil zwischen 20.000 und 25.000 Euro notwendig gewesen wären, um polizeiliche Vorkehrungen, Absperrungen, Ordner und Auflagen zu erfüllen, musste die Zunft „Schneckenburg“ einen so beliebten Termin bei der Bevölkerung stornieren. Auch für den Nachtumzug explodierten die Kosten, er wurde ebenfalls aus dem Programm gestrichen.
Fasching wird zum Risiko
Wir sind in einer Realität angelangt, die surreal wirkt. Jedes liberale Gefühl ist verloren gegangen, wir scheinen der ständigen Gefahr von Angriffen auf unsere Kultur ausgesetzt. Die verantwortlichen Politiker, beginnend bei Angela Merkel, welche Identität und Prägung Europas durch ihre Agenda der Grenzöffnung sukzessive erodierten, haben sich mitschuldig gemacht daran, dass nichts mehr so ist wie früher. Da tanzte und feierte man im Februar, ausgelassen und bei heiterer Stimmung. Nunmehr ist es an Karneval vielerorts trist, denn nicht nur in Baden sind Vereine überfordert mit dem, was notwendig scheint, um Amokfahrer davon abzuhalten, in die Menge zu rasen.
Wo soll da noch die Freude bleiben, sind wir eingepfercht zwischen Pollern und Gittern? Abgeschottet, weil uns Vielfalt und Toleranz zum Verhängnis werden. Wir haben Feinde der Weltoffenheit importiert, paradoxerweise im Glauben, einen Beitrag zur Nächstenliebe zu leisten. In Wahrheit stimmen jene der Unterwerfung der Eingesessenen zu, welche von Naivität, von Friede, Freude und Eierkuchen philosophieren.
Deutsches Brauchtum durch muslimisches ersetzt
Die Kollateralschäden der Migration machen uns überall zu schaffen. In Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen beklagen Verbände, dass ihnen teilweise 50.000 Euro bis 300.000 Euro abverlangt werden, um ihr übliches Programm zur fünften Jahreszeit durchzuziehen. Köln kalkuliert etwa sechs Millionen Euro ein, um unter anderem den Rosenmontag einigermaßen gewohnt über die Bühne zu bringen. In Mainz, Düsseldorf und Frankfurt sind es jeweils sechsstellige Beträge. Pro Session kommt ungefähr eine halbe Milliarde zusammen, die zusätzlich aufläuft, weil wir in ständiger Angst scheinen vor dem nächsten Anschlag.
Eine pervertiert Ausgangslage, die nicht darüber hinwegtäuschen kann, wie sehr die Mehrheit in ihrer eigenen Heimat mittlerweile an den Rand gedrängt wurde. Zu Ramadan wird beleuchtet, im Advent wird gespart. Aus Nikoläusen werden Wintermänner, in Berlin traut man sich mit Kreuz kaum noch in die Öffentlichkeit. Und nun debattieren wir allen Ernstes über einen Gedenktag zu vermeintlicher Muslimfeindlichkeit. Wie weit soll uns der Masochismus noch tragen?
Multikulturelle Naivität mit gravierenden Folgen
Schon längst scheinen wir unter der Fuchtel von Allah zu stehen. Eine „Religion des Friedens“ entpuppt sich in ihrer ideologischen Variante als Abrissbirne für die Freiheit. Eine Mentalität des Schweigens hat sich über die Gesellschaft gelegt, weil die Moralkeule mit dem Vorwurf der Diskriminierung droht, spricht man Wahrheiten aus, die dem früheren Bundespräsidenten Christian Wulff nicht schmecken dürften. Der Islam gehört erschreckenderweise tatsächlich mehr zu Deutschland, als es uns lieb sein kann.
Solange die Schleusentore nicht geschlossen werden, sich kein neues Selbstbewusstsein entwickelt, die Stirn zu bieten, wir noch der Gutgläubigkeit verfallen, da kämen Menschen zu uns, die in der Masse zu Anpassung, Respekt und Wertschätzung von Gepflogenheiten bereit sind, nimmt die Bedrohung kein Ende. Nein, all das ist kein Schicksal. Sondern die Strafe dafür, allzu lange Parteien links der AfD vertraut zu haben. Wer noch immer hofft, wir schaffen das, wird sich irgendwann gänzlich einigeln und auf jede Annehmlichkeit verzichten müssen, um der Gastfreundschaft willen.
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