Gottlos: Religionsunterricht mit Scharia & Klima statt Jesus
Symbolbilder: Freepik (2); Komposition: Der Status.
Der Religions-Unterricht in Deutschland vermittelt schon lange keine vertieften Kenntnisse über das Christentum mehr, sondern ist nur noch ein Sammelsurium linksideologischer Versatzstücke. In Niedersachsen geht man diesen Weg nun konsequent weiter. Im Lehrplan, den die grüne Bildungsministerin Julia Willie Hamburg vorstellte, ist zwar das neue Schulfach „Christliche Religion“ enthalten, dies ist aber bei näherer Betrachtung der vermittelten Inhalte ein allzu typischer Etikettenschwindel.
Redaktionell bearbeiteter Artikel aus unserer Kooperation mit JouWatch
Christus nur noch Randfigur
Denn Jesus Christus ist darin nur noch eine Randfigur, die in ganzen 5 (!) der 130 verbindlichen Themen von der 5.-10. Klasse soll er vorkommen. Es soll mehr vermittelt als „allein religionskundliches Wissen über Religion“. Ziel sei es, „die Vielfalt christlicher und anderer religiöser Deutungsmöglichkeiten für Beobachtungen und Erfahrungen des Alltags“ aufzuzeigen. Konkret sieht das dann u.a. so aus, dass das „Vaterunser als Spiegel menschlicher Grundbedürfnisse“ und das „Kreuz als Symbol“ betrachtet werden.
Dafür werden die Schüler vermehrt mit dem islamischen Scharia-Recht, den Nachhaltigkeitszielen der UNO, „Meditationspraxis im Buddhismus“ und - besonders wichtig - „sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als Entwicklungsaufgabe“ konfrontiert werden. Insgesamt soll der Unterricht die fünf Kompetenzbereiche: „Identität“, „Gemeinschaft“, „Sinn und Glaube“, „Handeln“ und „Freiheit und Zukunft“ enthalten.
Religionsfach wird zur Selbstkarikatur
Zwar spielt sogar in mehreren Ländern mit islamischer Bevölkerungsmehrheit die Scharia keine Rolle im Rechtssystem und ist sie gerade v.a. für radikale Islamströmungen das wichtigste Leitbild. Doch nun wird sie also in einem Fach mit dem Namen "chrisitliche Religion" vermittelt. Dazu gesellen sich die irrsinnigen UNO-"Nachhaltigkeitsziele", buddhistische Meditation und woker Gender-Quatsch - womit das Fach endgültig zur eigenen Karikatur wird.
Bis Monatsende können Verbände zu dieser Farce Stellung nehmen, danach müssen Kirche und Landtag zustimmen. Der Plan wird sowohl von Lehrerverbänden als auch - natürlich - von der evangelischen Kirche unterstützt, die ohnehin nur noch eine pseudo-christliche Vorfeldorganisation des linken Altparteienkartells ist. „Ein zu geringer Stellenwert der Person Jesu oder dessen christologischer Bedeutung wurde nicht moniert“, teilte das Bildungsministerium über die bisherige Rezeption des Vorstoßes mit.
Kirchen nicken Glaubensaushöhlung ab
Auch das sagt viel aus: Kirchen, die diese Bezeichnung noch verdienen, müssten Sturm gegen eine solche Pervertierung des Religionsunterrichts laufen. Aber solange die Kirchensteuer und ihre sonstigen staatliche Privilegien erhalten bleiben, nicken sie auch gerne ihre geistliche Selbstzerstörung ab und beteiligen sich eifrig am Kampf gegen die AfD, welche die einzige Partei ist, der noch etwas am christlichen Erbe dieses Landes liegt. (TPL/red)
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