WEF-Rochade: Pharmaboss & BlackRock-Chef neue Globalisten-Führer
Hintergrund: World Economic Forum / Benedikt von Loebell, Flickr, CC BY-NC-SA 2.0; Fink: Financial Times, Flickr, CC BY 2.0, Hoffmann: Rey Valerie, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Komposition: Der Status.
Es gibt große Neuigkeiten aus Davos: Zum einen wurde WEF-Gründer & "Great Reset"-Architekt Klaus Schwab nach den Vorwürfen wegen Untreue und Machtmissbrauch von den eigenen Hinterleuten "entlastet". Und zum anderen entbrennt die nächste Runde im Kampf um die mittelfriste Thronfolge im Globalisten-Mekka. Denn neue Interims-Chefs sind künftig gemeinsam BlackRock-CEO Larry Fink und Roche-Vizechef André Hoffmann, die beide über entsprechend einschlägige Viten, Netzwerke & Einflüsse verfügen.
Der Doch-Nicht-Fall des Klaus Schwab
Wer ein halbes Jahrhundert im Hintergrund die Fäden zieht, wird irgendwann von der Realität eingeholt. Obwohl "Great Reset"-Architekt Klaus Schwab bereits weit über 80 Jahre alt ist, dachte er lange gar nicht daran, seinen Platz an der WEF-Spitze zu räumen, die er seit der Gründung des Globalisten-Treffs im Jahr 1971 innehatte. Die jüngere Grade warf ihm längst einen "Gottkomplex" vor, die Palastrevolte war eine Frage der Zeit. Und tatsächlich: kaum hatte sich Schwab dann dazu durchgerungen, die Zügel teilweise aus der Hand zu geben, witterten andere machtgierige Globalisten ihre Chance, sein Erbe anzutreten.
Da kam ihnen die - sicherlich intern schon länger bekannten - Vorwürfe gegen Schwab und seine Gattin gerade recht. Ende April leitete der WEF-Stiftungsrat in der Folge eine Untersuchung gegen Schwab wegen Unregelmäßigkeiten seiner Amtsführung ein. Whistleblower hatten ihm Bereicherung und Machtmissbrauch unterstellt, schon zuvor sorgten Verdachtsmomente bezüglich der möglichen Belästigung von WEF-Mitarbeiterinnen für Unruhe bei der Globalisten-Clique. Zwischenzeitlich fasste Schwab dann sogar ein Hausverbot in seinem "Wohnzimmer" aus - für ihn wohl der größte Affront. Doch nun kommt die große Kehrtwende....
Nächste Runde im Kampf um Thronfolge
Denn, nachdem man eine Kanzlei mit der Aufarbeitung beauftragte, folgt nun die nötige Entlastung der jahrelangen WEF-Galionsfigur, die jetzt auch der Stiftungsrat öffentlich machte. Zwar fand man durchaus Unregelmäßigkeiten, aber diese seien auf das Verschwimmen von Schwabs persönlichen Beiträgen und den WEF-Tätigkeiten zurückzuführen. Man billigt ihm zu, dass ihn "eher ein tiefes Engagement als die Absicht eines Fehlverhaltens" angetrieben habe. Sprich: Schwab ging es letztlich mehr um das Vorantreiben seiner Agenda an sich, als im Zuge der Umsetzung neben der Allgemeinheit auch noch Seinesgleichen übers Ohr zu hauen.
Doch der ausgestellte Persilschein ist nicht die einzige Neuerung beim WEF - denn mit der Nachricht einher geht eine neuerliche Personalrochade an der einstweligen Spitze. Denn der eigentlich als Interims-Nachfolger bestimmte Ex-Nestle-Boss Peter Brabeck hängt den Posten nach nur 4 Monaten wieder an den Nagel. Der gebürtige Östereicher sorgte in seinem Leben vorher u.a. durch seinen Einsatz für die Privatisierung von Wasser für Wirbel. Wie viel Freiwilligkeit hinter seinem plötzlichen und raschen Rückzug steckt, wissen wohl nur die Eliten selbst. Aber fix ist: Die beiden einstweiligen Nachfolger André Hoffmann und Larry Fink sind nicht minder umstrittene Persönlichkeiten.
Roche-Chef mit einschlägigem Profil
Hoffmann ist der Urenkel des Gründers des Pharmariesen Roche, der über eine Tochterfirma auch groß in der Biotech-Branche auftritt und aktuell deren Vizevorsitzender. Darüber hinaus ist er Mitglied in mehreren illustren Globalisten-Gruppen, wie dem "Club of Rome" oder dem "Zentrum für die 4. Industrielle Revolution". Zudem ist er Berater des berüchtigen Eliten-Thinktanks "Chatham House". Zehn Jahre lang diente er zudem als WWF-Vizechef, dazu kommt eine Ehrenmitgliedschaft am Board des für seine Beförderung von Klima-Alarmismus bekannten "Global Footprint Network".
Regelmäßig lieferte Hoffmann dabei auch Stichworte zur WEF-Agenda, wie einschlägige Artikel am Blog der Globalisten-Zentrale zeigen. So machte er sich im Klima-Kampf für radikalen "systemweite Transformationsziele" stark oder bewarb Möglichkeiten, wie man eine neue Globalisten-Generation heranzieht und dabei als "feministisch" verkaufen kann. Die Corona-"Pandemie" sah er zudem als perfekte Gelegenheit um der Umbau-Agenda der Eliten zum Durchbruch zu verhelfen. Natürlich immer mit dem Auge für das richtige Investment, um Macht & Geld für Seinesgleichen zu garantieren. Oder wie er es einst selbst formulierte: "Nature means business."
Fink soll BlackRock und WEF leiten...
Alles andere als ein unbeschriebene Blatt ist auch sein neuer Kollege an der Spitze. Larry Fink ist Co-Gründer und CEO des weltgrößten Vermögensverwalters "BlackRock". In dieser Rolle weist er seit Jahren sämtliche Konzerne, an denen "BlackRock" beteiligt ist, zu Handlungsstrategien an - einschließlich zu Vorgaben wie "Nachhaltigkeit" oder "Diversität". Man ist groß in der Rüstungsindustrie drin, erhöhte kurz vor einem Großauftrag auch die Beteiligung an "Rheinmetall". Mehr als umstritten sind auch die üppigen Landkäufe des Finanzriesen in der Ukraine. Wäre ja gelacht, wenn der Wiederaufbau nach dem Krieg nicht Milliarden-Rendite durch Erlöse bei Grundnahrungsmitteln abwirft...
Für Aufsehen sorgte Fink im Vorjahr auch durch die Aussage, dass es für "BlackRock" völlig gleichgültig wäre, ob Harris oder Trump die Präsidentschaftswahl gewinne. Wohl im Wissen: Über sein ausgiebiges Lobbyisten-Netzwerk hat man ohnehin weite Teile sowohl der Demokraten aus auch der Republikaner "in der Tasche". Ebenfalls zu den langjährigen "BlackRock"-Lobbyisten gehörte der nunmehrige deutsche CDU-Kanzler Friedrich Merz. Dass Fink nun auch die Co-Spitze beim WEF übernimmt, passt nur allzugut ins sorgsam gehegte Image des "mächtigsten Mannes an der Wall Street", der den Lauf der Dinge in der Welt möglichst skrupellos & allumfassend beeinflussen will.
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