Totalitärer Umbau auch ohne Grüne...

Leben in der Zone: Regierung wirbt offen für 15-Minuten-Stadt

Great Reset
Hintergrund: Freepik; Screenshot: X; Totschnig: U.S. Department of Agriculture/Tom Whitham, Flickr (gemeinfrei); Komposition: Der Status.

Auch ohne Grüne in der Koalition baut die österreichische Regierung weiter an der totalen Transformation im Sinne der Eliten-Agenda. Ein zentrales Projekt ist hierbei die "15-Minuten-Stadt". Dabei wird den Bürgern eine Welt der kurzen Wege suggeriert. Indes droht aber die Vorbereitung auf ein "Leben in der Zone", in der Normalsterbliche im Ernstfall auf einen kleinen Lebensradius begrenzt sind.

Totschnig führt Gewessler-Erbe weiter

Der zuständige Infrastrukturminister Norbert Totschnig (ÖVP) weilt aktuell beim "European Forum Alpbach" und machte dort keinen Hehl daraus, dass der Total-Umbau unter dem Klima-Deckmäntelchen auch unter seiner Ägide weitergehen soll. Dort sang er ein Loblied etwa auf die "Green Finance Alliance" des Bundes, auf der zugehörigen Homepage liest man u.a. über den geplanten Total-Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Straßenverkehr oder der Koppelung vom Immobilienkrediten an die "Pariser Klimaziele".Außerdem bewarb er die heimische "Green Finance Agenda", die seine grüne Amtsvorgängerin Leonore Gewessler verbrach.

Darin kommen u.a. "grüne" Staatsanleihen vor, eine Verpflichtung für Finanzunternehmen entlang der Klimaziele oder sogar der Umbau der betrieblichen Mitarbeitervorsorge entlang er UN-Nachhaltigkeitsziele vor. Zudem wollte man auf finanzstarke Investoren setzen, die bei der Umsetzung der Globalisten-Agenda mitziehen und setzt sogar auf die Mobilisierung vom "privatem Kapital für Klimaschutz" seitens Bürgern und kleinerer Unternehmen. Natürlich ist auch die stetig steigende CO2-Steuer ein Teil des Maßnahmen-Plans. Zentral vernetzt werden all diese Anstrengungen in "KlimaAktiv", der Klima-Initiative des Bundes.

Irre Inserate für die 15-Minuten-Stadt

Auf der zugehörigen "KlimaAktiv"-Homepage zeigt sich: Man zielt auf die gesamtgesellschaftliche Umstellung ab. Finanziert man doch mit Steuergeld u.a. Ansprechpersonen, welche den einzelnen Bürgern und Betrieben eintrichtern sollen, wie sie "klimafreundlicher" leben und wirtschaften. Und auch sonst ist jeder Sektor mitgedacht: Verkehr, Gebäude, Energie, Tourismus & Co. - teilweise mit eigens erstellten "Programmen" zur Umsetzung. Und diese Initiative unter der Schirmherrschaft des nunmehrigen Totschnig-Ministeriums ist es auch, welche in Medien entlarvende Inserate zur sogenannten "15-Minuten-Stadt" schaltet.

Lernen, Einkaufen, Arbeiten, Essen, Sport, Arzt, Bildung und Erholung: All dies soll künftig binnen 15 Minuten zu erreichen sein - und zwar fußläufig, nicht im Auto. Dafür hält "KlimaAktiv" eine eigene Infoseite bereit, die von "autoärmeren, ruhigeren und damit sichereren" Städten schwärmt, das E-Bike wird hingegen als zukunftsäfhiges Mittel der Fortbewegung bei Wind & Wetter imaginiert. Für den ländlichen Raum kann man sich die Verbindung mit einer "30-Minuten-Region" vorstellen und nutzt das Beispiel einer Kärntner Marktgemeinde mit Fernbahnhof, die nicht repräsentativ für die meisten Orte ist, aber für die Propaganda gerade recht kommt.

Laut einer X-Nutzerin soll das zugehörige Inserat aus einer aktuellen Ausgabe einer heimischen Zeitschrift stammen:

Über Verkehrsfilter in die Unfreiheit

Verwiesen wird dabei auch direkt auf Carlos Moreno, den Erfinder des Projektes. In Paris arbeitet er mit der sozialistischen Bürgermeisterin zusammen. Nach hohen Parkgebühren für Pendler, die sich die horrenden Innenstadt-Mieten nicht leisten können dachte man u.a. die Entfernung von 500 Straßen und 10.000 Parkplätzen an. Der Ideologe & Uni-Profesor, der schonmal das "maskuline Erscheinungsbild" von Wolkenkratzern kritisiert, macht keinen Hehl daraus, dass sein Konzept einen "radikalen Wandel unserer Lebensart" darstellen soll.

Wie Der Status bereits vor über zwei Jahren aufklärte, bekamen die Ideen der "15-Minuten-Stadt" mit den Corona-Lockdowns einen großen Anschub. Bei einem Projekt in England wurde sogar offen von "Verkehrsfiltern" gesprochen, in Wien-Aspern wiederum ist die "Big Data"-Überwachung in der "Smart City" bereits Realität. Auf dem Papier soll alles ein Angebot sein, damit die Menschen mehr vom Leben haben, weil sie alle Annehmlichkeiten in der unmittelbaren Umgebung ihres Wohnsilos haben. Doch man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass die Pläne auch mit Rationierungszwängen & Co. kompatibel sind. Aber laut Systempresse natürlich alles nur "Verschwörungstheorien"...

Willkommen in der totalüberwachten Zone

Da ist mal die grüne "taz"-Redakteurin, die von der Rationierung von Mobilität, Wohnraum, Fleisch & Wasser träumt. Oder die Mobilitätsbeirätin, die den Menschen den Traum von Haus & Auto nehmen will und nur Gehbehinderten gnädigerweise noch ein "kleines E-Auto" gännen will. Dazwischen finden sich dann auch noch Vorschläge zur Begrenzung des jährlichen CO2-Budgets pro Kopf auf etwa ein Drittel des aktuellen Verbrauchs, superreiche Eliten könnten sich hingegen "freikaufen". Und irgendwo lungern dann noch Konzernsprecher beim WEF-Gipfel herum, die von der Entwicklung von Trackern für den CO2-Fußabdruck träumen, um all das zu überwachen.

Was bislang noch eine dystopische Science-Fiction ist, könnte dann Realität werden. Wer sein Kontingent bereits für den Familienurlaub verbraucht, den lässt der Checkpoint am Ende des 15-Minuten-Radius nicht mehr den Freund im nächsten Sektor besuche. Die Smartwatch verbietet am Ende des CO2-Budgets die Überweisung des digitalen Euros beim Metzger. Besitzlos, willenlos und bewegungslos, eingepfercht in der Zone, verbunden mit einer Abart des chinesischen Sozialkreditsystems. Zumindest überholen sich dann auch die Begehrlichkeiten, sich einen "nachhaltigen Kredit" zu nehmen. Diese nahmen die Eliten den "nutzlosen Essern" ja ab, als sie ihren Horizont auf 15 Minuten begrenzten.

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