Grunewald adé: Für Energiewende opfern sie Berlins grüne Lunge
Grunewald: Axel Mauruszat, Wikimedia Commons (Attribution); Windräder: Freepik; Komposition: Der Status.
Berlin beabsichtigt, den Grunewald abzuholzen, weil es noch die Gesetze der Ampel-Regierung erfordern. Zumindest rechtfertigt sich der zuständige Senat mit diesem Verweis, möchte er einen der größten noch verbliebenen Ruhepole der Hauptstadt dem Erdboden gleich machen. Diese Schlagzeile ließ die gesamte Republik aufhorchen, mutiert eine grüne Mentalität doch nun vollends zu einem für uns alle bedrohlichen Wahn.
"Höheres Ziel" braucht Sündenböcke
Die energetische Transformation wird auf den schizophrenen Gipfel getrieben, weil man sich in der kurzsichtigen, histrionischen wie egomanen Überzeugung festgefahren hat, der Mensch beeinflusse durch den Ausstoß von CO2 das perspektivische Wetter. Dabei hat doch schon das Zeitalter der Dinosaurier gelehrt, dass andere Spezien offenbar weitaus "rücksichtsloser" waren, blickt man auf die Kohlenstoffdioxid-Emissionen während Jura und Kreidezeit.
Normalerweise würden Umwelt- und Naturschutzverbände im Viereck springen, erführen sie von der Rodung ganzer Flächen. Doch weil diese brachiale Maßnahme einem "höheren Ziel" dient, nämlich dem Narrativ einer anthropogen verursachten Erderhitzung als Argument, um Gängelung und Maßregelung der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, herrscht betretenes Schweigen. Die Doppelmoral wird immer offensichtlicher, müssen für eine künstliche Welt aus Windrädern ganze Äcker ausgehoben und Baumlandschaften vernichtet werden. Die Bigotterie zeigt keine Anstalten mehr, ihre Widersinnigkeit noch irgendwie zu kaschieren.
"Nachhaltigkeit" als leeres Schlagwort
Solarparks in ihrer schwarzen Tristesse prägen mittlerweile an vielen Orten jene einst beschauliche Idylle, die der fanatische und ideologisierte Anhänger einer obsessiv verordneten Revolution gegen die Vernunft völlig aus den Augen verliert. Wärmepumpen verschandeln die Gärten, LNG-Leitungen verlaufen durch das sensible Wattenmeer. Mit Ökologie und Nachhaltigkeit hat all das nichts mehr zu tun, was Robert Habeck und seine globalistischen Einflüsterer in seinem Wolkenkuckucksheim auf dem Reißbrett entwarfen. Wenn der Einzelne eine noch so absurde Zukunft für das Kollektiv vorzeichnet, erinnert diese Borniertheit an die Planwirtschaft im "real existierenden Sozialismus".
Die Klimatologie als Gestell
Wie sehr man dem Ansinnen eines respektvollen Umgangs mit der Schöpfung schlichtweg Bärendienste erweist, bricht man über Jahrmillionen Geschaffenes um der Schonung von fossilen Ressourcen willen ab, ohne irgendein Maß an Herzblut und Leidenschaft für das eigentlich so austarierte Gefüge, zeigt sich bei jeder Baugenehmigung für Propeller und Panels.
Dabei lässt sich Gottes Werk nicht so leicht manipulieren, wie uns das Klimatologen in ihrer kruden Propaganda weismachen möchten. Die Zusammensetzung der Spurengase in der Atmosphäre ist derart komplex, dass Verschiebungen im Promillebereich nicht nur für Physiker kaum Auswirkungen haben können. Der Blick in die Historie zeigt, dass die Schwankungen der Temperaturen vor allem von gänzlich anderen Faktoren abhängen. Denn ein Globus lässt sich nicht in Formeln und Prognosen zwängen.
Agenda wider das natürliche Uhrwerk
Ob dies nun Vulkanausbrüche oder erschlaffte Meeresströmungen, eine erhöhte Sonnenaktivität oder die Erdachse, Wasserstoff und Methan sowie nicht zuletzt die für uns als kleine Lichter kaum erklärbaren Anomalien waren: Alle Unwägbarkeiten zusammen, ergeben das Bild eines manifesten und nur schwer von innen zu irritierenden Uhrwerkes, das man nur dann aus dem Takt zu bringen überzeugt sein kann, nimmt man sich ein Stück weit zu ernst.
Unsere Zivilisation nutzt zahlreiche Vorwände, um sich zu überhöhen. Und nicht zuletzt Wirtschaftssparten immer wieder neu zu subventionieren, anzukurbeln und lobbyistisch zu fördern, geht es doch weniger darum, ob es morgen regnet oder schneit. Sondern es macht den Mächtigen Freude, uns alle wie Marionetten tanzen zu lassen, kommt man im Zweifel mit der Moralfuchtel um die Ecke, die Wissenschaft habe wieder einmal die Schuld des Individuums erwiesen.
Eliten profitieren an ihren Krisen
Corona eignete sich bestens, um Pharmafirmen einen Schub zu verleihen. Die Erzählung von schicksalsgeplagten Migranten wird zum Geschäftsmodell für Schleuser und Schlepper. Und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine lässt unsere Rüstungsbranche jubeln. Ohne Rücksicht auf Verluste, wird ein manifestes Ziel durchgesetzt. Es ist die dunkle Triade einer rücksichtslosen Elite, die Umbrüche als Schaustück für ihren Einfluss forciert. Nur der Aufstand aus Pragmatismus und Gerechtigkeit kann diesem noch Einhalt gebieten.
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