Einklagbare Maßnahmen & Co.

Great Reset als Pflicht: IGH erklärt Klima-Zwänge zu Völkerrecht

Great Reset
Symbolbilder: Freepik (2); Komposition: Der Status.

Eine Hand wäscht die Andere: Die Ziele der UN-"Agenda 2030" sind nach Ansicht des Internationalen Gerichtshofs (IGH) - einer Institution unter dem Dach derselben Vereinten Nationen (UNO) - nämlich sogar ein noch höheres Gut als die Menschenrechte. Wenn Länder sich nicht der Umbau-Agenda unterwerfen, würden sie gegen das Völkerrecht verstoßen und könnten verklagt werden. Der Mainstream jubelt über das weitreichende Gutachten.

"Klimaschutz" noch vor Menschenrechten

"Das Versäumnis eines Staates, geeignete Maßnahmen zum Schutz des Klimasystems zu ergreifen, kann eine völkerrechtswidrige Handlung darstellen": Mit diesen Worten stellte IGH-Präsident Yuji Iwasawa klar, dass es bei der Globalisten-Agenda kein Entrinnen gibt. Bei der Vorstellung des von der UNO-Vollversammlung beauftragten Gutachtens erklärte er diese Rechtsmeinung: Die "negativen Auswirkungen des Klimawandels" könnten die Wahrnehmung mancher Menschenrechte "erheblich beeinträchtigen". Etwa jene auf Gesundheit oder auf einen angemessenen Lebensstandard.

Ähnlich hatte schon im Vorjahr der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) argumentiert. Dem vorausgegangen war eine Klage der "KlimaSeniorinnen" aus der Schweiz - einer Initiative, die von der US-NGO "Greenpeace" angestoßen wurde und in deren Vorstand mehrere Grünen-Politikerinnen saßen. Und obwohl das neue IGH-Gutachten rechtlich nicht bindend ist, gehen Beobachter davon aus, dass es endgültig der berühmte "Fuß in der Tür" ist, um weltweite Klimaklagen zu beflügeln. Bereits zu Ende des Vorjahres gab es mehr als 3.000 laufende Klagen aus über 60 Ländern - mit der gestiegenen Erfolgsaussicht werden's wohl nicht weniger werden.

"Der Status" deckte auf - Wenn Politiker bei Klimazwängen aus dem Corona-Playbook schöpfen wollen...:

Medialer Jubel über groteskes Gutachten

Eine davon ist jene des Pazifikstaates Vanuatu, der den Stein für das Gutachten des Gerichts in Den Haag ins Rollen brachte. Dieses sähe gerne, dass westliche Länder aufgrund ihrer höheren CO2-Emissionen rechtlich belangbar für die Auswirkungen von Naturkatastrophen sind, welche der Zeitgeist dem Klimawandel zuschreibt. Immerhin dort will der IGH weiterhin auf Einzelfallbasis prüfen, statt pauschal grünes Licht zu geben, sieht aber durchaus eine mögliche Entschädigungspflicht für Industriestaaten als Möglichkeit an. Indes wittern die üblichen Verdächtigen längst Morgenluft - und Mainstream-Medien berichten über das Gutachten, als wäre es ein vorgezogenes Weihnachtsfest.

Beim ORF hebt man Klimazwänge nun auf dieselbe Ebene wie internationale Bestimmungen gegen Völkermord und Folter". Bei der ARD jubelt man über das "große politische und moralische Gewicht" des 500 Seiten starken Pamphlets, weil sogar das Völkergewohnheitsrecht nun Staaten verpflichte, zu handeln. Beim von der Gates-Stiftung mit üppigen Geldern bedachten "Spiegel" überlässt man den Küchenzuruf gar "dutzenden Klimaschützern" vor dem Gerichtssaal und deren Transparenten ("Gerichte haben gesprochen. Das Gesetz ist eindeutig. Staaten müssen jetzt handeln.") Die linksliberale "Zeit" sieht das Gutachten als "historisch und eine Abrechnung mit Leugnern". 

UN0 hat überall ihre Finger im Spiel

Insgesamt ist das Gutachten aber nur eine logische Konsequenz der Verquickungen unter dem UN-Dach, ist der IGH doch das Rechtsprechungsorgan der Organisation. In wenigen Tagen jährt sich die düstere Rede von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der global knallharte Klimazwänge forderte, weil man nun in die "Ära des globalen Kochens" eintrete. Immerhin will man die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UN-"Agenda 2030" forcieren, und was eignet sich da besser, als kollektive Panikmache? 

Bei der WHO, die ebenfalls eine UNO-Tochterorganisation im finanziellen Einflussbereich des Gates-Imperiums ist, ordnet man alles dem "One Health"-Ansatz unter, wonach auch angebliche Klimawandel-Folgen irgendwann als "Pandemien", die brutale & gleichgeschaltete Maßnahmen erforden, gelten können. Der Bock ist also längst nicht nur Gärtner, sondern auch Meinungsmacher, Stichwortgeber, Ankläger und Richter zugleich. Dass Mainstream-Medien sich einem "Klima-Kodex" unterwerfen, kommt dazu...

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