Lasse keine gute Krise ungenützt...?

Ölkrise durch Irankrieg: IEA trommelt für Verkehrsfilter & Verzicht

Globalismus
Hintergrund: Freepik (2); Birol: Dean Calma / IAEA, Flickr, CC BY 2.0; Komposition: Der Status.

Der Iran reagierte auf den Überfall durch Israel & die USA mit der Sperre der Straße von Hormus. Seither explodieren die Ölpreise, vielfach wurden strategische Reserven angezapft. Am Freitag gab nun die Internationale Energieagentur (IEA) eine Liste von 10 Empfehlungen zur Öl-Einsparung heraus, die sich v.a. auf den Verkehrssektor konzentrieren. Manche lesen sich ein wenig wie der feuchte Traum jener globalistischer Eliten, die uns reihum radikalen Verzicht, Verkehrsfilter & Co. als nötige Klima-Umbaumaßnahme einbläuen...

Lasse keine gute Krise ungenützt... 

Nicht erst seit Corona zeigt sich: Große globale Krisen, auch künstlich herbeigeführte, eignen sich bestens, um die Welt-Umbau-Agenda der Eliten voranzutreiben. Da darf ein besserer Schnupfen für die Unterjochung und digitale Totalüberwachung der Bürger herhalten, dort ein Kriegsgeschehen für Zensur gegen unliebsame Stimmen. Nun soll die neue Ölkrise - normalerweise passieren rund 20% der globalen Ölmenge durch die Straße von Hormus - offenbar dazu dienen, unbeliebte Maßnahmen v.a. im Verkehrsbereich, einzuführen. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls, wenn man sich die 10 IEA-Vorschläge zu Gemüte führt.

Es beginnt u.a. mit der sattsam bekannten Aufforderung, verstärkt auf Home-Office zu setzen, um den "Ölverbrauch durchs Pendeln einzusparen" und setzt sich damit fort, das Tempo-Limit auf Autobahnen um "mindestens 10 km/h zu senken", damit Autos, Lieferwägen und Lastwägen weniger Sprit verbrauchen. Regierungen sollen die Bürger zudem dazu anhalten, anstatt aufs private Auto verstärkt auf Öffis zu setzen, um die "Ölnachfrage zu senken". Auch erzwungene Fahrgemeinschaften und Fahren im "Öko-Modus" wird empfohlen. Auch LKW-Fahrer seien zu "effizientem Fahren"  und "Ladungsoptimierung" angehalten. Dienstliche Flugreisen sind sowieso ganz besonders böse. 

Verkehrsfilter mit Fahrverbots-Tagen

Und so geht es weiter im Takt: Die Benutzung von Gasherden soll etwa vermieden werden, um auch dort Knappheit vorzubauen. Doch besonders spannend ist ein Vorschlag für Verkehrsfilter: Durch ein "Rotationsschema" der Kennzeichen sollen Bürger nur noch an jedem zweiten Tag in Großstädte einpendeln dürfen, um "Stau und spritintensives Fahren zu vermindern". Der ORF bewirbt diese Maßnahme in seinem Artikel dann auch noch mit der Verordnung von autofreien Tagen in der Ölkrise der 70er-Jahre, für die auch ein Krieg mit Beteiligung Israels verantwortlich gemacht wurde.

Dass die Aktion nach nur 5 Wochen - in der Zwischenzeit hatten sich viele ohnehin ein "S-Pickerl" organisiert, mit dem man an jedem Tag fahren durfte - wieder eingestampft wurde, verschweigt der Staatsfunk geflissentlich. Ebenso erwähnt der ORF ein "temporäres Tempolimit von 100 km/h" ab Herbst 1973 - freilich ohne zu erwähnen, dass es zuvor in Österreich weder auf Freilandstraßen noch auf Autobahnen überhaupt ein solches gab, ehe man sich dann 1974 auf 130 km/h als dauerhaften Kompromiss einigte, der zumindest so lange hielt, bis einschlägige Lobbyisten überall für den "Luft-Hunderter" zu trommeln begannnen. Das "gab's schon immer"-Narrativ hat als Lücken. 

Vorbereitung auf die 15-Minuten-Stadt?

Soll hier in Wahrheit eine Vorbereitung für die "15-Minuten-Stadt" geschaffen werden, die u.a. bei Pilotprojekten in Großbritannien bereits mit Verkehrsfiltern einher ging? Die Erzählung geht so: Das ganze Leben soll innerhalb einer Zone stattfinden, verkauft als Stadt der kurzen Wege, aber im Zweifelsfall gekoppelt an "Nachhaltigkeits"-Kriterien. Und da kannten die "üblichen Verdächtigen" kein Pardon. Hier eine taz-Journalistin, die fürs Klima alles von Fleisch über Wasser bis Wohnraum rationieren will; dort eine Mobilitäts-Beirätin, die für Normalsterbliche das Radeln bei Wind & Wetter einmahnt und bestenfalls Gehbehinderte gnädigerweise ein kleines E-Auto fahren lassen will.

Dazwischen fanden sich dann immer wieder Stimmen, die generell den CO2-Verbrauch für Bürger auf ein Drittel des bisherigen Gebrauchs einengen wollten. Doch die Sache hat einen Haken: Die Klima-Panik zieht bei den Bürgen zusehends weniger. Wie praktisch also, wenn man die Predigt zum Verzicht diesmal über Ölknappheit und hohe Spritpreise versuchen kann. So wird das Leben im dauerüberwachten "smarten" Zonen-Pferch rasch zur leistbaren Alternative, wenn das Pendeln faktisch unleistbar ist. Und schon wird die Fügung unter das neue - von den IEA-"Empfehlungen" angestoßene - Regime ähnlich "freiwillig" wie einst die Corona-Spritze für Friseurbesuch & Sockenkauf.

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