Macht-Mauschelei & Dinner mit Epstein: WEF-Präsident Brende haut hin
Paukenschlag in Davos: Nach achteinhalb Jahren als offizieller WEF-Präsident haut Børge Brende hin. Zuvor hatten unabhängige Untersuchungen einen intensiven Kontakt zwischen diesem und US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aufgedeckt. Darin beriet er sich ausgiebig über Machtoptionen und teilte dessen Auffassung, dass Davos die UNDer Rückzug kommt deshalb so plötzlich, weil man im Globalisten-Mekka ohne Ablenkung weiter an der Eliten-Agenda bauen will. Es übernimmt interimistisch mit Alois Zwinggi ein WEF-"Eigenbau".
WEF-"Kronprinz" muss abdanken
Lange galt Brende als "Kronprinz" des Schwab-Imperiums. Trotz offiziellem Präsidenten-Titel gab's die ultimative Übergabe der Macht an den norwegischen Ex-Außenminister allerdings nie. Denn diese liegt letztlich v.a. in den Händen der Vorsitzenden des Stiftungsrat. Nach dem nicht 100% freiwilligen Rücktritt des WEF-Gründers - gegen ihn wurden u.a. Vorwürfe wegen sexueller Belästigung und Machtmissbrauchs erhoben - der dem diesjährigen Globalisten-Gipfel in seinem langjährigen "Wohnzimmer" erstmals fernblieb, übernahm erst interimistisch Ex-Nestle-CEO Peter Brabeck-Letmathe und anschließend BlackRock-CEO Larry Fink gemeinsam mit Roche-Vize André Hoffmann.
Brende hatte noch vor wenigen Monaten jeden Kontakt mit Epstein vehement abgestritten. Am Ende stellte sich dieses Dementi ähnlich glaubwürdig heraus wie seinerzeit jenes zu außerehelichen Beziehungen am Arbeitsplatz seitens Bill Clinton, seines Zeichens am heutigen Donnerstag als Auskunftsperson im US-Kongress zu dessen eigenen Epstein-Kontakten geladen. In Brendes Fall jedenfalls bestand die Bande zum kriminellen US-Investmentbanker - der zwar formell kein pädo-, aber doch auf Zwang & Machgefälle basierendes, parthenophiles Netzwerk für (einfluss-) reiche Partykunden betrieb - u.a. aus drei Geschäftsessen und regelmäßigem Kontakt per E-Mail & SMS.
Geburtstagsdinner & Allmachtsfantasie
Diese Abendessen fanden u.a. im New Yorker Stadthaus des Sexualstraftäters statt - und zwar u.a. anlässlich seines eigenen 53. Geburtstages im September 2018. In ihren Chats wiederum tauschten sich Brende & Epstein im Umfang von mindestens 100 Nachrichten aus. Darunter befand sich auch ein Mailwechseln, indem er Epsteins Aussage zustimmt, dass das WEF in Davos die Vereinten Nationen (UNO) als Dreh- & Angelpunkt der globalen Entscheidung ersetzen könne. Wörtlich schrieb Brende zu diesen Allmacht-Plänen: "Genau – wir brauchen eine neue globale Architektur. Das WEF ist einzigartig positioniert."
Außerdem pflegte man Nettigkeiten, die auf große Verbundenheit schließen lassen. Brende bezeichnete Epstein als "brillianten Gastgeber" und sprach von ihm als "mein Freund". In den Unterredungen der beiden war die Rede von "100%igem Vertrauen". Nun, wo die enge Bande der beiden Globalisten ruchbar wird, will Brende angeblich bei seinen Treffen nichts von Epsteins Straftaten gewusst haben. Ist es die Wahrheit, oder nur eine Schutzbehauptung? Jedenfalls fand das letzte Brende-Epstein-Treffen nur 20 Tage vor dessen Verhaftung statt. Oder wie es der Schweizer "Blick" formuliert: "Der WEF-Chef war wohl einer der letzten Prominenten, die bei Epstein zu Hause waren."
Wusste Schwab vom Epstein-Kontakt?
Brende will zudem bei Bekanntwerden der Vorwürfe seine WEF-Kollegen und - v.a. dessen jahrelangen Zampano Klaus Schwab - in Kenntnis gesetzt haben. Dies behauptet Brende zumindest in einer Stellungnahme an den WEF-Stiftungsrat: "Nachdem die gesamte Geschichte über Epstein 2019 ans Licht gekommen war, informierte ich die Führung des Forums." In der Folge, so Brende in einem weiteren Schreiben, habe er Schwabs "ausdrückliche Unterstützung" erhalten. Nach dieser Version hätte also der WEF-Chef all die Corona-Jahre, als Politiker aus aller Welt zur Befehlsausgabe antanzten & er sein "Great Reset"-Manifest breittrat, die Epstein-Kontakte seines Adlatus geflissentlich vertuscht.
Doch der frühere Vorgesetzte holt zum Gegenschlag aus. Er will nie über den Brende-Epstein-Kontakt informiert worden sein, weder mündlich noch schriftlich: "Daran hätte ich mich erinnert. Ich hätte das niemals gutgeheißen". Schon damals sei offenkundig gewesen, dass man sich von Epstein fernhalten müste. Er informierte die WEF-Leitung und die Eidgenüssische Eidgenössische Stiftungsaufsicht schriftlich über die angebliche Unwahrheit von Brendes Aussagen und droht diesem mit rechtlichen Schritten, falls Brende an seiner Version festhält. Einst vereint in der Vision, zeigen die globalistischen Eliten nun also auch im Streit dieselbe "Dog eat Dog"-Ellbogenmentalität...
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