Rund um den EU-Lateinamerika-Gipfel

Für Joggen, Kaffee & 'Fachkräfte': NATO-Beate jettet nach Kolumbien

Globalismus
Symbolbild: Freepik; Screenshot: Instagram; Komposition: Der Status.

Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ist wieder auf Reisen: Aktuell ist sie beim EU-Lateinamerika-Gipfel (EU-CELAC) in Kolumbien. Während sie dort in hochoffizieller Funktion auftanzt und mutmaßlich wieder heimisches Steuergeld in aller Welt verteilen will, dokumentierte sie ihre Reise in sozialen Medien. Dabei sind die teuren Auslandsreisen der pinken Außenministerin längst im Fokus der politischen Kritik.

"NATO-Beate" bei Gipfel in Lateinamerika

"Es ist Zeit, die transatlantischen Beziehungen neu zu definieren. Es ist Zeit, die transatlantischen Beziehungen neu zu definieren. Der Atlantik verbindet Europa nicht nur mit Nordamerika, sondern auch mit Lateinamerika und der Karibik", erklärt Meinl-Reisinger den Sinn des EU-CELAC-Gipfels. Ihre Überzeugung ist nämlich: "Österreich und Europa müssen sich verstärkt jenen Regionen der Welt zuwenden, die Chancen bringen für wirtschaftliche Kooperation und Zusammenarbeit bei Sicherheit."

Vor Ort in Santa Marta an der Karibikküste vertrat sie den weiterhin wegen Rückenschmerzen teilweise außer Gefecht befindlichen ÖVP-Kanzler Christian Stocker, wo sie auch eine Rede zu halten hat. Laut Medienberichten ist der Hauptauftrag der 4. Auflage des Treffens der Aufbau einer "Kooperation in den Bereichen Energie, Klimawandel und internationaler Sicherheit" zwischen den EU-Ländern und den zentral- & südamerikanischen Staaten.

Morgenstund' hat Gold im Mund - insbesondere für die globalistische Vernetzung: 

Screenshot: Instagram

Joggen, Kaffeebauern & Pfleger-Import

In sozialen Medien zeigt sich Meinl-Reisinger im Bezug auf ihre Reise offenherzig. In ihrer Instagram-Story teilt sie u.a. Bilder von ihrer morgendlichen Laufrunde, vom Konferenz-Raum sowie von ihrem Programm in Kolumbien. Erwähnt wird dort neben dem EU-CELAC-Gipfel u.a. auch der Besuch eines Infrastrukturprojektes eines heimischen Unternehmens, ein Treffen mit den dortigen Niederlassungen österreichischer Firmen, ein Treffen mit einem Friedensobelpreisträger - aber auch einige Punkte, die für einiges Stirnrunzeln sorgen dürften. Und damit ist nicht nur ihr neuerliches Werben für einen österreichischen Sitz im UN-Sicherheitsrat gemeint. 

Screenshot: Instagram

So will sie dort eine Kaffeeplantage besuchen, bei der sich das offizielle Österreich im Zuge eines Projektes der UN-Organisation zur Bekämpfung von Drogenkriminalität (UNODC beteiligte. Dabei geht's um die Umschulung von Kokabauern zu Kakao- & Kaffeebauern. Außerdem will sie eine Sprachschule besuchen, in der "medizinische Fachkräfte Deutsch lernen, um in Österreich zu arbeiten". Gemeint ist der Import von Pflegekräften aus dem - gemessen am Anteil besonders niedriger Einkommen - nach Honduras zweitärmsten Land in ganz Lateinamerika, damit sie hierzulande um einen Hungerlohn arbeiten.

Das illustre Programm der Ministerin in Kolumbien:

Screenshot: Instagram

Teure Reisekosten & Millionen fürs Ausland

Schon seit geraumer Zeit sorgen allerdings die hohen Reisekosten von "NATO-Beate" für eine öffentliche Kontroverse. Alleine im 2. Quartal des Jahres verflog sie schlappe 261.000 Euro an Steuergeld . ein bedeutender Anteil der fast 1,2 Mio. Euro, welche die schwarz-rot-pinke Koalition insgesamt in diesem Zeitraum für Auslandsreisen verpulverte. Und es findet kein Umdenken statt: In der Vorwoche posierte sie in einem goldenen Kleid bei einer Museumseröffnung in Ägypten.

Ohnehin ist es den Bürgern schwer zu vermitteln, wieso bei ihnen der Sparstift angesetzt wird, während Meinl-Reisinger in aller Welt herumjettet und unser Steuergeld dort verteilt. Zu mehreren Millionen für "humanitäre Hilfe" in der Ukraine sowie für Getreide aus dem korruptionsgeplagten Land gesellen sich in ihrem Ressort üppige Millionen für "Entwicklungshilfe" Damit fördert man u.a. Cashew-Bäuerinnen in Burkina Faso oder "gendersensible Katastrophen-Prophylaxe" in Mosambik - Der Status berichtete

Auf Baerbocks Spuren rühmt sich Meinl-Reisinger mit Fernreisen aller Art:


Screenshot: Instagram

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