UN-Trip auf Steuerzahler-Kosten

Alles für 'Agenda 2030': ÖVP-Ministerin huldigt Globalisten-Plan in New York

Globalismus
UN-HQ: Kidfly182, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Screenshot: Instagram; Komposition: Der Status.

Schon wieder reist ein "Ömpel"-Regierungsmitglied auf Steuerzahlerkosten rund um den Globus - diesmal in Form von Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP). Beim "Hochrangigen Politische Forum für nachhaltige Entwicklung" der UNO sang sie ein Loblied auf die globalistische Umbau-Agenda und forderte deren Umsetzung auch auf lokaler Ebene.

Bauer will SDGs auch lokal verankern

Offiziell sind die Agenda der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) im Bundeskanzleramt angesiedelt, werden dort aber in der Regel an einen Kanzleramtsminister mit zusätzlichem Portefeuille ausgelagert. In der schwarz-grünen Regierung war entsprechend die seinerzeitige Verfassungsministerin & nunmehrige Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) für diese Agenden zuständig. Beerbt hat sie in diese Rolle nun ihre Parteifreundin Claudia Bauer, zuständig für Familien, Jugend, Europa & Integration.

Aktuell reiste Bauer hierfür zum jährlichen Treffen des "Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung" (HLPF) ins UN-Hauptquartier in New York. Dieses steht in diesem Jahr unter dem Motto "transformative, gerechte, innovative und koordinierte Aktionen" für die UN-"Agenda 2030" zu setzen. Im Zuge dessen hielt Bauer eine vielsagende Rede, in der sie gelobte, den Globalisten-Umbau noch ins hinterste Kuhdorf zu bringen: "Lokale Gemeinschaften sind die Orte, an denen globale Ziele Realität werden."

Jugend soll "Agenda 2030" umsetzen helfen

Unter ihrer Ägide wolle Österreich nicht nur die lokale SDG-Umsetzung vorantreiben, sondern laut Medienberichten dabei auch die "Zusammenarbeit zwischen allen staatlichen Ebenen, der Zivilgesesellschaft und weiteren Partnern ausbauen". Zugleich warb sie dafür, auch die Jugend als Agenten dieses globalistischen Wandels einzuspannen. Hierbei brauche es eine "inklusive und zugängliche Teilnahme", so die schwarze Ministerin. 

Für einige Skurrilität sorgte allerdings ihr Spagat zwischen einer Kritik an "Cancel Culture" und einem vermeintlichen Bekenntnis zu Meinungsfreiheit einerseits. Denn zugleich warb sie für die angebliche Notwendigkeit eines Social-Media-Verbots für junge Menschen, an welchem die schwarz-rot-pinke Regierung aktuell bastelt. Offenbar will man die "Fähigkeit zum kritischen Denken" also anders als behauptet nicht stärken, sondern eher im eigenen Sinne steuern...

Nächster teurer "Ömpel"-Auslandstrip

Scharfe Kritik an der Reise kam von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz: "Würde die ÖVP-Ministerin dort wenigstens gegen die SDGs und die Agenda 2030 auftreten, hätte ihre Reise wenigstens irgendeinen Mehrwert für die Österreicher. So ist es aber nur ein weiterer ‚Sightseeing-Trip‘ auf Kosten der österreichischen Steuerzahler. Die Verliererampel zeigt mit ihrem ‚New-York-Tourismus‘, dass ihr die Probleme im eigenen Land nicht sehr viel wert sind." Schon Babler, Stocker & Meinl-Reisinger gönnten sich seit letztem Jahr den Luxus einer dienstlichen Kaffeefahrt in den "Big Apple". 

Die Freiheitlichen wollen nun in einer parlamentarischen Anfrage klären, welche Kosten für den Steuerzahler durch den Bauer-Trip über den "großen Teich" entstanden. Schon bislang fällt die "Ömpel"-Koalition dadurch auf, bei den Bürgern den Sparstift anzusetzen, aber selbst teuer um die Welt zu fliegen. Im Vorjahr kosteten Auslands-Trips der Minister-Riege alleine im 2. Quartal etwa rund 1,12 Mio. Euro. Ein andermal darf's ein 7.000-Kilometer-Trip für drei Bilder einer hochrangigen Beamtin des Außenministeriums auf den Seychellen oder die Entgegennahme ukrainischer Orden durch deren Chefin sein. 

"Verlässlicher Partner" für Globalisten-Agenda?

Bauer selbst versuchte der Kritik übrigens selbst in sozialen Medien beizukommen: Sie fliege nach New York, weil dort "ganz einfach das Headquarter" der UN sei. Das ist freilich nur halbrichtig, denn die Vereinten Nationen haben eigentlich 4 Amtssitze: Neben jenem in New York finden sich weitere in Genf, Nairobi - und Wien. Zudem vermischte sie dies argumentativ mit dem Sitz im UN-Sicherheitsrat, den Österreich in den Jahren 2027-28 innehat - eine Agenda, die allerdings nicht Teil ihres Ressorts ist. 

Schon zu Beginn ihres Trips hatte sie behauptet, dass es umso wichtiger sei, dort präsent zu sein "wo internationale Entscheidungen vorbereitet und auch getroffen werden". Österreich sei zwar ein kleines Land, man wolle aber ein "verlässlicher Partner" sein. Ob man mit Anbiederei den Respekt der Mächtigen einheimst, bleibt aber dahingestellt. So durfte ÖVP-Kanzler Christian Stocker am Propagandabild bei einem Kriegstreiber-Treffen in Paris sich nur versteckt in der 3. Reihe einfinden - Der Status berichtete.

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